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Pressemeldung vom 10. März 2010

Standard Life Deutschland blickt auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2009 zurück. In einem von vorsichtigem Anlageverhalten geprägten Marktumfeld konnte die deutsche Niederlassung der Standard Life Assurance Limited ein APE-Ergebnis in Höhe von 60,6 Millionen Euro erzielen. Das Neugeschäft wurde aus Sicht des Unternehmens vor allem durch die weiterhin bestehende Zurückhaltung der Marktteilnehmer gegenüber kapitalmarktorientierten Anbietern und deren Produkte beeinflusst.
 
"Zwar hat sich die Stimmung an den globalen Finanzmärkten verbessert, die deutschen Kunden bleiben bei ihrer Geldanlage aber defensiv und greifen vorwiegend zu klassischen deutschen Produkten mit Garantien. Dies hat sich im vergangenen Jahr ebenso auf unser Neugeschäft ausgewirkt, wie auch die Tatsache, dass wir uns nicht am kurzfristig ausgerichteten, bankenähnlichen Einmalbeitragsgeschäft beteiligt haben,“ kommentiert Bertram Valentin, Managing Director von Standard Life Deutschland, die Ergebnisse. Im laufenden Geschäftsjahr sieht Valentin dennoch positive Signale. "Das aktuelle Niedrigzinsniveau wie auch die mit der kommenden Einführung von Solvency II weiter steigenden Kapitalanforderungen stellen viele Anbieter und die von ihnen angebotenen Garantiemodelle vor große Herausforderungen. Garantien kosten den Kunden Geld  und der Wettbewerb um die beste Garantie ist noch lange nicht entschieden. In diesem Umfeld sehen wir uns mit unseren auf die Bedürfnisse des deutschen Markts abgestimmten With Profit-Produkten, die zwar geringere Garantien, dafür aber eine größere Investmentfreiheit bieten, sehr gut positioniert.“
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich vor allem die Entwicklung bei der staatlich geförderten Altersvorsorge konstant gezeigt: Im Bereich der Rürup-Rente wurde ein APE von 8,0 Mio. Euro erzielt.  Positiv entwickelte sich dabei der Bereich der Zuzahlungen, in dem das Unternehmen insgesamt 12,9 Mio. Euro verbuchen konnte. Dies entspricht 72,5 Prozent der gesamten Zuzahlungen des vergangenen Jahres. Auch die betriebliche Altersversorgung (bAV) leistete mit einem APE von 13,3 Mio. Euro einen wichtigen Beitrag zum deutschen Neugeschäft und erzielte hier einen Neugeschäftsanteil in Höhe von 24,6 Prozent.
 
„Die betriebliche Altersversorgung hat sich auch unter schwierigen Marktbedingungen als robust erwiesen. Im engen gesetzlichen Rahmen der bAV-Angebote wird die tatsächliche Aussicht auf Rendite zum zentralen Unterscheidungskriterium zwischen zwei Angeboten. Hier haben wir uns als attraktive Alternative zu deutschen Produkten etabliert“, sagt Matthias Wiegel, Sales Director bei Standard Life Deutschland. „Die Vorgaben des BilMoG werden den Trend zu renditeorientierteren bAV-Produkten zusätzlich verstärken. Denn viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Pensionsrückstellungen abzusichern und suchen dafür Produkte, die eine ausreichend hohe Rendite erwirtschaften können. Mit unserem bAV-Angebot bieten wir hier eine attraktive Lösung.“
 
Pressemeldung vom 10. März 2010