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Das Unfallrisiko am Arbeitsplatz ist im vergangenen Jahr leicht  zurückgegangen. Das geht aus aktuellen Zahlen der  Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der  öffentlichen Hand hervor. Danach gab es 2007 pro 1.000 Vollarbeiter 26,8 Unfälle, verglichen mit 27,0  Unfällen im Jahr zuvor. Auch der Schulbesuch ist 2007 sicherer  geworden: Vor allem die Zahl der schweren Unfälle in Schulen,  Universitäten und Kindertagesstätten sowie auf dem Weg dorthin ging deutlich zurück.

 
Trotz des geringeren Unfallrisikos ist die absolute Zahl der  Arbeitsunfälle insgesamt um 1,2 Prozent auf 959.714 gestiegen, weil sich die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse erhöht hat.
 
Weniger neue Unfallrenten und tödliche Unfälle
17.171 Versicherte erhielten 2007 erstmals eine Rente für die  Folgen eines Arbeitsunfalls, im Jahr zuvor waren es noch 18.639. Die  Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle sank deutlich: Insgesamt starben im Jahr 2007 621 Menschen in Folge eines Arbeitsunfalls, im Jahr 2006  waren es noch 711. Die Berufsgenossenschaften und  Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand registrierten 167.067 meldepflichtige Wegeunfälle, 24.119 Unfälle weniger als im Jahr 2006. Auch die Zahl der neuen Wegeunfallrenten ging 2007 zurück. Sie lag  bei 6.170, im Jahr zuvor waren es noch 7.142. Die Zahl der tödlichen  Wegeunfälle sank von 535 im Vorjahr auf 504 im Jahr 2007.
 
Weniger Todesfälle aufgrund von Berufskrankheiten
Insgesamt gingen 2007 60.988 Anzeigen auf Verdacht einer  Berufskrankheit bei den Berufsgenossenschaften und  Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand ein, 248 weniger als 2006. Der Verdacht bestätigte sich in 23.622 Fällen, eine Zunahme von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2006: 22.995). In diesen Fällen  erbrachte die Unfallversicherung Leistungen zur Heilbehandlung und  zur Rehabilitation. Bei 13.363 Versicherten waren die  versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Anerkennung  gegeben. Zu diesen Voraussetzungen zählen: schwere, wiederholte  Krankheitsschübe und die Aufgabe der Tätigkeit. 4.123 Versicherte  erhielten erstmals eine BK-Rente (2006: 4.776). 2.315 Menschen  starben 2007 infolge einer Berufskrankheit (2006: 2.543).
 
Schüler-Unfallversicherung: Unfallrisiken sinken weiter
Die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand registrierten im Jahr 2007 insgesamt 1.265.368 meldepflichtige Schulunfälle - also  Unfälle beim Besuch der Schule, Kindertagesstätte oder Universität.  Das sind 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr (1.279.771).  Meldepflichtig sind Schulunfälle, sobald sie von einem Arzt behandelt werden müssen. Die Unfallquote lag damit bei 73,3 Unfällen pro 1.000  Schüler (2006: 73,6). In 799 Fällen wurde erstmals eine Rente nach  einem Unfall gezahlt. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der neuen  Renten damit um mehr als ein Fünftel zurück (2006: 1.021).
 
Von 62 tödlichen Unfällen im Jahr 2007 geschahen die meisten auf  dem Schulweg: 57 tödliche Schulwegunfälle wurden den  Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand gemeldet, drei mehr als im Jahr davor. Fünf tödliche Unfälle ereigneten sich beim  Schulbesuch. Die meldepflichtigen Schulwegunfälle beliefen sich 2007  insgesamt auf 112.959 - ein deutlicher Rückgang um 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2006: 124.824). Eine starke Abnahme  verzeichneten die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand  auch bei den neuen Wegeunfallrenten: Ihre Zahl sank um 13,1 Prozent  von 390 im Jahr 2006 auf 339 im Jahr 2007.
 
Insgesamt gingen im Bereich der Schüler-Unfallversicherung 163  Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit ein. In 41 Fällen  bestätigte sich dieser Verdacht.