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Früher haben Versicherungsvermittler ihre Kunden oft über Generationen betreut. Kaum kam der Nachwuchs in die Arbeitswelt, kaufte er seinen Versicherungsschutz bei dem Berater ein, der schon den Eltern, manchmal auch den Großeltern, zur Seite gestanden hat. Das wird immer schwieriger, denn dem Nachwuchs fällt es zunehmend schwerer, die Einflugschneise in den Arbeitsmarkt zu finden. Berufe, die noch vor kurzem Erfolg versprachen, sollten heute bei der Wahl von Ausbildungsplatz oder Arbeitsplatz eher kritisch gesehen werden.

Wenn zum Beispiel die Maurer eine Arbeitslosenquote von 31,76 % aufweisen (siehe Doku), dann wird sich der junge Mensch schon genau überlegen, eine Ausbildung in diesem Beruf zu beginnen. Ähnlich sieht es bei Malern (29,02 %), Dachdeckern (26,59 %) oder den Tischlern (26,09 %) aus.

Positiv aus Sicht der Vermittler: Ihr eigener Beruf des Versicherungskaufmanns gehört zu den zukunftsträchtigsten des Arbeitsmarktes. Wer also ausbilden möchte, hat gute Argumente, sich um die High Potentials zu bemühen. Die Berufs– und Karriereberatung der Kunden wäre für Vermittler schon wichtig, um die Einkommensentwicklung des Kunden und damit seine Vorsorgefähigkeit abzusichern. Schließlich wird dem Geldbeutel des Kunden durch Steuern, Sozialabgaben, Warmmieten und Autos schon viel zugemutet. Doch werden Vermittler noch Jahre brauchen, um sich in diesem Beratungsfeld Kompetenz zu erarbeiten. Für den Anfang wäre es sicherlich nützlich, Fragen der Kunden beantworten zu können. Wer sich damit intensiver befassen möchte, der findet über die heutige Doku hinausgehend im Internet unter der Adresse http://www.abis.iab.de sehr detailliertes Informationsmaterial zu allen wichtigen Berufen.
(map-fax 22/06)