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Nach der Erschütterung durch die Finanzkrise wächst das Vertrauen in die private Altersvorsorge wieder. Entsprechend steigt auch die Bereitschaft, Versorgungslücken in den nächsten zwölf Monaten zu schließen. Wer in Deutschland etwas für seine private Altersvorsorge tun möchte, favorisiert die Riester-Rente. Dies sind wesentliche Ergebnisse des aktuellen DIA-Deutschland-Trend Altersvorsorge, dessen Index mit 110 Punkten seinen bisher höchsten Wert erzielt.
 
"Die Riester-Rente ist mittlerweile der Liebling der Deutschen, wenn es um die private Altersvorsorge geht und liegt mit 54 Prozent noch vor Immobilien und Lebensversicherungen", so Bernd Katzenstein, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Über 70 Prozent der Personen, die bereits "geriestert" haben, bewerten das Produkt mit gut oder sehr gut. Es gilt als familienfreundlich (68 Prozent), aufgrund der staatlichen Förderung als attraktiv (62 Prozent) und als sicher (57 Prozent).
 
Bemängelt werden von den Befragten jedoch die Rendite der Riester-Rente, die 69 Prozent für zu niedrig halten und der immer noch zu geringe Informationsstand (61 Prozent). Insbesondere die Chancen dieses Vorsorgeproduktes für Personen mit geringem Einkommen sind mehr als der Hälfte der Erwerbstätigen nicht bekannt.
 
Die Bereitschaft, mehr für die Altersvorsorge zu sparen, ist gestiegen:
Genau ein Viertel Prozent der Befragten und damit sechs Prozent mehr als im Vorquartal will innerhalb eines Jahres in die private Altersvorsorge investieren.
 
Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) berichtet quartalsweise über Stimmungen und Aktivitäten der Bevölkerung zum Thema Vorsorge. Für den neunten Trendbericht wurden 1.074 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren vom 23. bis 29. März 2010 befragt.