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VersVermTitel_06-2006-1.jpgSeite 211
Berufsstand im Umbruch
Bei der Öffentlichen Kundgebung anlässlich der Jahreshauptversammlung 2006 des BVK stellt BVK-Präsident Michael H.Heinz angesichts des Verhaltens einer Reihe von Versicherern gegenüber ihren selbständigen Vermittlern die provokante Frage, ob der selbständige und hauptberufliche Versicherungsvermittler überhaupt noch gebraucht wird. Trotz der wenig motivierenden und unpartnerschaftlichen Situation ist die klare Antwort: Ja, wenn es ihn nicht geben würde, müsste man ihn erfinden.

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Mitgliederversammlung am 16. Mai 2006
Die Umsetzung der EU-Richtlinie über Versicherungsvermittlung in deutsches Recht, die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes, der Verlust der Vertragspartnerschaft mit den Unternehmen durch Clusterung, Zweittarife und Gründung von Vertriebsgesellschaften sowie die Gesundheitsreform mit ihren Auswirkungen auf die private Krankenversicherung, das waren die Hauptthemen der diesjährigen Hauptversammlung in Dortmund. Ulrich Zander wurde in seinem Amt als Vizepräsident bestätigt und Günther Hofbauer zum Vizepräsidenten gewählt.

Seite 231
Chancen nutzen – Neue Angebote der BVK-Bildungsakademie für das 2. Halbjahr 2006
Vermittlerbetriebe im BVK, die bewusst ihr Augenmerk auf unternehmerisches Handeln legen, wissen um die wachsende Bedeutung qualifizierter Dienstleistungen. Die Zukunft als Vermittler hängt im Wesentlichen davon ab, die darin liegenden Chancen zu erkennen und zu nutzen. Umso wichtiger ist es deshalb, die Qualität in der eigenen Agentur ständig zu verbessern. Die Bildungsakademie bietet allen Vermittlern qualifizierende Fort- und Weiterbildungsseminare an, die an den aktuellen Themen sowie berufsbezogenen Fragen und Problemen der Zukunft orientiert sind.

Seite 238
Bestandspflegerückstellung – Ihre Argumente gegen den Steuerprüfer
Seit das Urteil des Bundesfinanzhofs vom 28. Juli 2004 bekannt geworden ist, bilden gut beratene bilanzierende Versicherungskaufleute eine sogenannte Bestandspflegerückstellung, meist erstmalig für das Jahr 2004. Im Ergebnis reduziert sich der für das Jahr der erstmaligen Bildung zu versteuernde Gewinn in den meisten Fällen um einen mindestens fünfstelligen Betrag. Sechsstellige Beträge sind keine Seltenheit. Der Artikel von Hermann Kahlen gibt wertvolle Hinweise für die Auseinandersetzung mit dem Finanzamt.

Seite 240
Neuer Gehaltstarifvertrag für das Versicherungsvermittler-Gewerbe (BVK)
Die Tarif-Kommission des BVK unter Leitung von Vizepräsident Bernd Martin verhandelte mit der Vereinten Dienstleistungs-Gewerkschaft ver.di über den Gehaltstarifvertrag des BVK. Das Ergebnis der Verhandlung: Die Gehälter nach § 1 werden mit Wirkung vom 1. April 2006 um 2,3% (aufgerundet auf volle Euro-Beträge) erhöht, ebenso die Ausbildungsvergütungen und die Verantwortungszulagen. Die Mindesteinkommen für den Werbeaußendienst werden in der 1. Stufe auf 1.620 Euro und in der 2. Stufe auf 1.865 Euro angehoben.

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Von der AWM zum BDWi
Die deutsche Dienstleistungswirtschaft hat mit dem Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) endlich eine eigene Spitzenorganisation. Am 1. Juni 2006 hat die Gründungsversammlung den BDWi ins Leben berufen. Erster Präsident ist der Gartenbau- Unternehmer Werner Küsters aus Neuss. Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) wird von BVK-Präsident Michael H. Heinz als Vizepräsident im BDWi vertreten.

... und vieles mehr. Exklusiv für die Mitglieder des BVK.