Seite 300
Plattformgespräch mit den Vertretervereinigungen im Bausparbereich
Die Kommission Bausparen und Finanzdienstleistungen des BVK, die seit Juni diesen Jahres unter der Leitung von BVK-Vizepräsident Ulrich Zander steht, hat sich zum Ziel gesetzt, die Kontakte zu den Vertretervereinigungen der Bausparkassen weiter zu intensivieren, um die BVK Forderungen im Bausparbereich durchsetzen zu können sowie bestehende Probleme mit den Bausparkassen zu lösen. Dazu hat der BVK die Vertretervereinigungen zu einem Plattformgespräch eingeladen.
Seite 302
Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz
Ursprünglich sollte es Antidiskriminierungsgesetz heißen, der endgültige Name des unter heftigen politischen Auseinandersetzungen zustande gekommenen Gesetzes ist jedoch nunmehr Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Nach langem Hin und Her, Änderungen und Korrekturen, ist es am 18. August 2006 in Kraft getreten. Ob es sich als Bereicherung in der Gesetzeslandschaft oder eher als bürokratisches Hindernis für ein gedeihliches Zusammenleben erweisen wird, wird vermutlich die Praxis zeigen.
Seite 306
Riester für die eigenen vier Wände nimmt Gestalt an
Die Gesetzesinitiative des Bundesministeriums der Finanzen zur Integration der Wohnimmobilie in die Riesterförderung nimmt nun langsam Form an. Der erste Referentenentwurf sieht verschiedene Fördermöglichkeiten vor. Ein Vorschlag dürfte weitgehend unstrittig sein, da er beiden Koalitionspartnern gerecht wird. Danach werden künftig Tilgungszahlungen für aufgenommene Baudarlehen wie normale Riesterverträge gefördert. Die Zulagen sollen zum Aufbau einer Geldrente verwendet werden, um zu gewährleisten, dass die Riestersparer im Alter neben dem mietfreien Wohnen auch über eine kleine Zusatzrente verfügen. Mit diesen Vorstellungen können sowohl Bausparkassen als auch die Lebensversicherer leben.
Seite 308
Neue Wege im CRM: Selbst-Segmentierung
Im Customer Relationship Management macht ein neuer Trend von sich reden: Selbst-Segmentierung. Eine Methode, mit der auch Anbieter erklärungsbedürftiger Produkte, z.B. Versicherungen, ihre Kunden auf ihrer individuellen Wellenlänge ansprechen können. Damit lassen sich lebenslange Kundenbeziehungen aufbauen. Denn es wird ein Verhältnis zu den Kunden aufgebaut, das im Idealfall den gesamten Lebenszyklus begleitet. Änderungen der Lebenssituation werden so vorhersehbar, und es können frühzeitig neue Versicherungen angeboten werden.
Seite 312
DKM 2006
Vom 24. bis 26. Oktober 2006 findet die DKM in den Westfalenhallen Dortmund statt. Die Leitmesse der Finanz- und Versicherungsbranche feiert in diesem Jahr ihr 10. Jubiläum. Auch der BVK ist bei der DKM vertreten. Zum einen mit einem Stand, der von der Kommission für Makler und Mehrfachagenten betreut wird und zum anderen durch BVK-Präsident Michael H. Heinz, der am Podiumsgespräch zum Thema „Vermittler unter Druck“ teilnimmt.
Seite 318
Neue Regelungen zur Besteuerung der privaten KFZ-Nutzung
Rückwirkend zum 1.Januar 2006 hat der Gesetzgeber die Besteuerung der Privatnutzung von sowohl für die Agentur als auch privat genutzten PKW neu geregelt. Danach ist die Ein-Prozent-Regelung nur noch anwendbar, wenn das Kraftfahrzeug zu mehr als 50% für die Agentur genutzt wird. Einzelheiten lesen Sie in dem Artikel unseres Fachautors Hermann Kahlen.
Seite 326
Versicherungspflicht von Ehegatten und Angehörigen
Die Rechtsprechung und die Sozialverwaltung haben sich in jüngster Zeit mit der Sozialversicherungspflicht von Angehörigen beschäftigt, die Darlehen und Bürgschaften sowie andere Sicherheiten dem Betrieb zur Verfügung gestellt haben. Jeder Vermittler dürfte in seinem Kundenstamm derartige Beschäftigungsverhältnisse antreffen. Eberhard Poppelbaum, Versicherungsberater und Fachberater für Sozialversicherungs- und steuerrechtliche Fragen zur privaten und betrieblichen Vorsorge von Gesellschafter-Geschäftsführern, hat sich eingehend mit diesem Thema befasst.
... und vieles mehr. Exklusiv für die Mitglieder des BVK.