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Seite 255

Geschlossenheit in der Positionierung und klare Bestimmung der Perspektive

Die Verabschiedung des BVK Grundsatzprogramms, der Kampf gegen den unlauteren Wettbewerb der Banken beim Vertrieb von Versicherungen sowie die Abwehr einer Verunglimpfung der Versicherungskaufleute als Provisionsjäger waren die Hauptthemen der BVK Mitgliederversammlung 2009, die sich durch Geschlossenheit, sachliche Diskussionen und konstruktive Zusammenarbeit auszeichnete. In den Beratungen spielten ebenso eine zentrale Rolle die Auswirkungen der derzeitigen Finanzkrise auf die Vermittler und Unternehmen, die zunehmende Belastung durch die Informationspflichtenverordnung des novellierten Versicherungsvertragsgesetzes und der Widerstand gegen eine Offenlegung der Provisionen.

 

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BVK-Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2009

BVK-Präsident Michael H. Heinz hat die Vorsitzenden der für die Bundestagswahl am 27. September kandidierenden großen politischen Parteien in Briefen aufgefordert, Fragen zu fünf den Berufsstand der selbständigen Versicherungs- und Bausparkaufleute betreffenden Themen zu beantworten: Private Krankenversicherung, Verbraucherschutz bei Finanzdienstleistungen, Honorarberatung, Offenlegung von Provisionen und steuerliche Behandlung des Ausgleichsanspruchs.

 

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Provisionspflicht auch bei Krankenversicherungs-Basistarifen

Das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung, das das zweigliedrige Krankenversicherungssystem von gesetzlicher und privater Krankenversicherung aufrecht erhält, hat zum 1. 1. 2009 erhebliche Neuerungen eingeführt. Seitdem besteht u.a. für alle Personen, die weder gesetzlich krankenversichert sind noch einem dritten Sicherungssystem angehören, eine Pflicht zum Abschluss und Aufrechterhaltung einer Krankheitskostenvollversicherung bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen. Für diesen Basistarif zahlen einige Versicherungsunternehmen eine Abschlussprovision, andere eine Bearbeitungsgebühr, es gibt aber auch Unternehmen, die wegen der „besonderen Kalkulationsgrundlage“ eine Vergütung für die Vermittler ablehnen. Der BVK fordert alle Unternehmen auf, die Provisionspflicht auch bei der Vermittlung der Basistarif-Krankenversicherung anzuerkennen, und ist zur ge-richtlichen Klärung dieses Themas bereit.

 

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Regierung diskreditiert weiterhin Versicherungsvermittler

Anfang Mai 2009 schrieb BVK-Präsident Michael H. Heinz dem Bundesminister für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz, wegen der Broschüre seines Hauses „Checkheft Altersvorsorge – der Verbraucherleitfaden zum passgenauen Vertragsabschluss“ an und verwahrte sich gegen die darin enthaltene Diffamierung der Versicherungsvermittler. Dieser Brief wurde in der Mai-Ausgabe der VersVerm auf Seite 177 abgedruckt. Die auf dieses Schreiben eingegangene Antwort geht auf die Kritik des BVK nicht ein und bekräftigt stattdessen die Aussagen der Broschüre.

 

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Award Vertriebssoftware 2009

Der Award Vertriebssoftware der Zeitschriften „Versicherungsmagazin“ und „Bankmagazin“, des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) und KuBi brach 2009 viele Rekorde: Von insgesamt 39 Bewerbungen gab es noch nie so viele Finalteilnehmer wie in diesem Jahr und mit 21 Auszeichnungen noch nie eine so hohe Anzahl an ausgezeichneter Vertriebssoftware.

 

 ... und vieles mehr. Exklusiv für die Mitglieder des BVK