Gegenüber Geldwäsche sollte man wachsam sein. Behörden und Gesetzgeber gehen das Problem durch ein eigenes Geldwäschegesetz (GwG) an. Darüber informiert jetzt der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) seine Mitglieder exklusiv in der Verbandszeitschrift „Versicherungsvermittlung“ sowie mit einer eigenen Mitgliederinfo, die im internen Mitgliederbereich unter www.bvk.de, Menüpunkt „Mitgliederinfo“ heruntergeladen werden kann.

Außerdem führt der BVK in der zweiten Aprilhälfte eine Online-Umfrage unter seinen Mitgliedern durch, um Informationen über ihre Kenntnisse hinsichtlich des Geldwäschegesetzes zu erhalten.

Die deutschen Versicherer konnten die Beiträge im Geschäftsjahr 2013 um insgesamt 3 Prozent auf 187,1 Mrd. Euro steigern. Einen wichtigen Anteil daran hatten Rentenversicherungen, die gegen Einmalbeitrag abgeschlossen wurden.

Die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung wuchsen um 4 Prozent auf 90,8 Mrd. Euro. Die privaten Krankenversicherer erzielten 2013 einen Beitragszuwachs von 0,7 Prozent auf 35,9 Mrd. Euro. Die Schaden- und Unfallversicherer verzeichneten einen Beitragsanstieg von 3 Prozent auf 60,4 Mrd. Euro.

Die Revolution durch die Mobile IT und New Media hat eingefahrene Verhältnisse durcheinander gebracht, aber wohl zumindest kurzfristig nicht alle in sie gesetzten Hoffnungen erfüllen können. Nun setzt eine gewisse Ernüchterung ein. Dies ist eine wesentliche Erkenntnis aus der Expertenbefragung zu den wichtigsten IT-Trends 2014 im Kundenmanagement der Versicherungswirtschaft, die BISS im vergangenen Dezember und Januar durchführte. Die durchschnittliche Experteneinschätzung der Bedeutung von IT-Trends für den Vertrieb fiel von 62 auf 54%, sie liegt damit aber immer noch über dem Wert von fast 50% im Jahr 2012.

Nein, wirklich überraschend kommt der Angriff nicht. Überraschend ist allenfalls, dass der Angriff erst jetzt kommt. Die Debeka pflegt eine dramatische Dominanz am deutschen Versicherungsmarkt. Die Versicherungsgenossenschaft ist der einzige Marktanbieter, der bei allen fünf Ratings von map-report die Spitzenbewertung mmm für langfristig hervorragende Leistungen erreicht. Einigermaßen mithalten können allenfalls die Genossenschaften HUK-Coburg und DEVK und die norddeutschen Provinzialversicherer aus Oldenburg (Oevo) und Hannover (VGH). 

2013 war für Versicherer und ihre Kunden ein  außergewöhnliches Jahr", sagte Alexander Erdland, Präsident des  Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), bei der  Vorstellung des neuen Naturgefahrenreports in Berlin.

Ungeachtet der jüngsten Erfahrungen mit der Hochwasserkatastrophe schätzen 90 Prozent der Deutschen das Risiko, selbst von Naturgefahren betroffen zu sein, als gering ein. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) unmittelbar nach der Flut im Juli 2013.
Ein Achtel des gesamten Wirtschaftswachstums lässt sich für die vergangenen Jahre auf den Beitrag der Assekuranz zurückführen. Damit hat die Versicherungswirtschaft eine überproportionale Bedeutung für den Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das unterstreicht die Schlüsselfunktion der Branche: Sie sichert Risiken ab und ermöglicht unternehmerische Aktivitäten. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie „Die Bedeutung der Versicherungswirtschaft für den Wirtschaftsstandort Deutschland“ der Prognos AG im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Manche Leute kaufen keine Billig- Shirts aus Bangladesh mehr, seitdem bekannt geworden ist, unter welchen Umständen diese Grabbeltischware produziert wird. Andere scheuen sich, Kindern Spielzeug zu kaufen, das in China produziert wurde, weil sie Gesundheitsrisiken beim Nachwuchs befürchten. Gäbe es aber Autopolicen vom Grabbeltisch aus Bangladesh, China, Ukraine oder Kasachstan, deutsche Verbraucherschützer könnten zu den größten Fans mutieren.

In der Versicherungswirtschaft in Deutschland herrscht aufgrund zahlreicher Baustellen gedämpfte Stimmung. Acht von zehn Entscheidern bei Versicherern und Maklern bereiten vor allem die niedrigen Zinsen Kopfzerbrechen. Dazu kommen die Vorarbeiten für Solvency II und weitere Regulierungen wie die nächste Stufe der EU-Vermittlerrichtlinie IMD 2. Als Ausweg aus dem Stimmungsloch plant die Branche Umschichtungen in rentablere Vermögensanlagen sowie Investitionen in IT und Standardisierung. Für Wachstum soll weiterhin die betriebliche Altersversorgung sorgen. Das sind Ergebnisse der Studie "Branchenkompass 2013 Versicherungen" von Steria Mummert Consulting.

Die deutschen Versicherer haben ihren Kunden im vergangenen Jahr einen Rekordbetrag gutgeschrieben. Die Versicherungsleistungen lagen mit insgesamt 195 Milliarden Euro so hoch wie noch nie. Der Wert umfasst sowohl die ausgezahlten Leistungen als auch Erhöhungen der Rückstellungen zugunsten der Versicherten. Dies geht aus dem aktuellen Statistischen Taschenbuch der Versicherungswirtschaft 2013 hervor, das der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vorgelegt hat.

Der Trend zur Individualisierung erfasst zunehmend auch die Versicherungsbranche. Applikationen (Apps) für Smartphones und Tablet-PCs versprechen Spielerei und Nutzen für den Anwender. Doch drei von zehn Versicherern stellen ihren Kunden und Vermittlern noch immer keine mobilen Angebote zur Verfügung. Viele andere sehen sie oft noch als reines Marketing an und verschenken so Potenzial. Das ergibt eine aktuelle Markteinschätzung von Steria Mummert Consulting. 

Die Basler Versicherungen werden in Deutschland künftig nur noch mit zwei statt wie bislang mit vier Unternehmen das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft betreiben. In diesem Zuge wird die Basler Securitas Versicherungs-AG umfirmiert und ab dem 1. September 2013 unter Basler Sachversicherungs-AG auftreten. In einem weiteren Schritt werden die Deutscher Ring Sachversicherungs-AG und die Avetas Versicherungs-AG auf die Basler Sachversicherungs-AG verschmolzen.

Die Zufriedenheit der Privatkunden mit der Schadenregulierung durch die Versicherer nimmt in den letzten fünf Jahren kontinuierlich zu.

Am 12. Juni 2013 hat die Elbe bei Artlenburg nach Angaben des Bürgermeisters mit 8,71 m ihren Scheitelpunkt erreicht. Am 2. Juli kann der GDV eine erste Schadenbilanz ziehen: 180.000 versicherte Schäden in einer Höhe von fast 2 Mrd. €.

Pegelstände von bis dato unbekannter Höhe und Flussscheitel mit nie dagewesenen Längen kennzeichnen das Hochwasser 2013.

Noch ist die Elbeflut nicht vorbei. Uns in Artlenburg wie auch unseren Freunden und Nachbarn in Lauenburg steht noch einiges bevor. Doch irgendwann wird die Jauche vorbeigezogen sein. Und dann sollten Denkprozesse und Handlungen folgen. Versicherungsnehmer haben eine Schadenminderungspflicht. Gilt die eigentlich auch für Bürgerinitiativen gegen Hochwasserschutz?

Die Innovationsfreude der Smartphone-Hersteller kennt keine Grenzen. Die mobilen Alleskönner locken die Nutzer mit neuen technischen Funktionen und mit immer leistungsfähigeren Prozessoren.

Ressourcen schonen, soziale Aspekte und den demografischen Wandel berücksichtigen, kurz: nachhaltig Wirtschaften. Das spielt nur in jedem zweiten Versicherungsunternehmen Deutschlands eine entscheidende Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt der "Managementkompass Nachhaltige Wertschöpfung" des Beratungsunternehmens Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Das Präsidium des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) hat am 14.11.2012 Dr. Alexander Erdland zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Er folgt damit auf Rolf-Peter Hoenen, der das Ehrenamt von November 2008 bis November 2012 innehatte.

Auch im fünften Jahr der Finanzmarktkrise ist die Geschäftsentwicklung der deutschen Versicherer im Jahr 2012 stabil, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV): Sie verzeichnen spartenübergreifend einen Anstieg der Beitragseinnahmen um 1,5 Prozent auf 180,7 Mrd. Euro (Vorjahr 178,1 Mrd. Euro). Die Schaden- und Unfallversicherer erzielen bei den Beitragseinnahmen ein Plus von voraussichtlich 3,7 Prozent und damit das kräftigste Wachstum seit 1994. Die private Krankenversicherung erwartet einen Anstieg der Beitragseinnahmen von 3,4 Prozent. In der Lebensversicherung ist im Geschäft gegen laufenden Beitrag zum zweiten Mal in Folge ein moderates Wachstum zu verzeichnen auf rund 64,3 Mrd. Euro (+0,6 Prozent). Die Einmalbeiträge konsolidieren sich im aktuellen Geschäftsjahr weiter auf 21,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 22,9 Mrd. Euro); deshalb reduzieren sich die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung insgesamt (einschließlich Pensionskassen und -fonds) voraussichtlich um 0,7 Prozent auf 86,2 Mrd. Euro.

Die deutsche Versicherungswirtschaft steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen, ist jedoch für die anstehenden Veränderungen schlecht gerüstet: Nur jedes fünfte Versicherungsunternehmen schließt Veränderungsprojekte erfolgreich ab, so ein Ergebnis der Change-Fitness-Studie 2012.

Die Deutschen stellen ihren Versicherungen zwar recht gute Noten aus, ihre Erwartungen liegen allerdings noch ein Stück höher. Bei insgesamt 18 verschiedenen Leistungsaspekten - von Anlagestrategie über Zuverlässigkeit bei Schadensfällen bis hin zur telefonischen Erreichbarkeit - übertrifft die tatsächliche Bewertung lediglich in vier Fällen den Anspruch der Kunden - und das auch nur in den wenig zufriedenheits-relevanten Disziplinen wie der Unternehmensgröße oder der Freundlichkeit des Beraters. Bei 69 Prozent der Kunden ist die Diskrepanz zwischen Realität und Anspruch so groß, dass andere Wettbewerber gute Chancen haben, sie zum Wechsel zu bewegen. Das sind Ergebnisse der Studie "Die Marken-DNA von Versicherungen" des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.  

Obwohl der Absatz über mobile Endgeräte boomt, sind im Versicherungssektor erst 46 Prozent der Unternehmen im M-Commerce aktiv. Damit liegen sie deutlich hinter anderen Branchen zurück. Das gilt allerdings nur für die mobile Kommunikation mit Endkunden. Bei der Unterstützung des Vertriebs sind mobile Dienste dagegen schon etabliert. Das sind die Ergebnisse des Managementkompass "Channel Management" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Worauf legen Kunden bei der Wahl eines Versicherungsproduktes Wert? Das Marktforschungsinstitut forsa hat dazu eine repräsentative Umfrage (1.003 Teilnehmer) im Auftrag der Generali Versicherungen realisiert. Das Ergebnis: Eindeutige Vertragsinhalte haben oberste Priorität. 92 Prozent der Befragten geben an, dass es ihnen wichtig sei, dass das Produkt keine Fallstricke im Kleingedruckten beinhalte.

Wenn heute Abend (4.6.2012)  um 22:45 Uhr im 1. Programm der ARD der Film von Klaus Stern „Versicherungsvertreter - Die erstaunliche Karriere des Mehmet Göker“ läuft, wird das wieder Wasser auf die Mühlen der ideologisch geprägten Gegner des Berufsstandes der selbständigen Versicherungsvermittler sein. Dabei wird sicher auch wieder geflissentlich übersehen, dass Verursacher dieses verbraucherschädlichen und imageschädigenden Auswuchses die MEG und die diese unterstützenden umsatzgierigen Versicherungsunternehmen waren.

Versicherungsombudsmann stellt seinen Jahresbericht 2011 vor

Der Ombudsmann für Versicherungen, Professor Dr. Günter Hirsch, legte am 24. Mai 2012 in Berlin seinen Jahresbericht 2011 vor. Demnach erreichten 17.733 Beschwerden die Schlichtungsstelle, dies waren 3,4 % weniger als im Jahr 2010. Deutlich abgenommen hat die Zahl der Eingaben zur Lebens- und Rentenversicherung, auch wenn zu dieser Sparte mit 32,7 % der zulässigen Beschwerden immer noch mit großem Abstand die meisten Eingänge zu verzeichnen waren. Die Einrichtung der Schlichtungsstelle habe längst bewiesen, dass der Verbraucher das Angebot zur Streitbeilegung annimmt, so der Versicherungsombudsmann.

Die deutschen Versicherer haben bei der Verbesserung der für ihre Kunden und Vermittler erbrachten Dienstleistungen noch reichlich Luft nach oben. Zwar verfügt rund die Hälfte der Versicherer inzwischen zumindest über eine Dokumentation, um Abläufe und Technik stärker im Sinne der Kunden zu verbessern. Es fehlt jedoch häufig die Analyse aus Kundensicht.
In deutschen Versicherungsunternehmen stehen insbesondere die personalintensiven Bereiche Antrags- und Vertragsverwaltung sowie Leistungs- und Schadenregulierung im Spannungsfeld zwischen Servicequalität und Kostendruck. Dies wird in den kommenden Jahren nicht nur einzelne Abläufe, sondern die gesamte Organisation verändern.

Die deutschen Versicherer verzeichneten nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im vergangenen Jahr 2011 ein Prämienvolumen von insgesamt 178,2 Mrd. Euro. Dies bedeutet einen leichten Rückgang der Prämieneinnahmen um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hierfür verantwortlich ist die erwartete Normalisierung des Einmalbeitragsgeschäfts in der Lebensversicherung. Im laufenden Beitragsgeschäft konnte die Branche in 2011 insgesamt mit einem Plus von 2,3 Prozent das beste Ergebnis seit 2005 erreichen.

Deutsche Versicherer riskieren bei der Umsetzung von Solvency II, künftig mehr Eigenkapital als nötig vorhalten zu müssen. Der Grund: Um Kosten zu sparen, setzen die Assekuranzen beim Risikomanagement zunächst auf das weniger aufwändige Standardmodell der Finanzaufsicht BaFin. Die Zahl der Unternehmen, die ein eigenes internes Risikomodell einführen wollen, hat sich dagegen zwischen 2008 und 2010 mehr als halbiert - Tendenz sinkend. Das Vorgehen erweist sich jedoch als Wachstumsbremse. Denn um eine spätere Umstellung auf individuelle Modelle werden die Versicherer aus Wettbewerbsgründen nicht herumkommen. Die dann anfallenden Kosten binden allerdings wertvolles Kapital für künftige Investitionen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Marktbeobachtung von Steria Mummert Consulting.
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