Die deutschen Versicherer verzeichnen im Jahr 2011 trotz Euro-Schuldenkrise und spürbarer Abschwächung der Konjunktur eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung heißt es in der Jahrespressekonferenz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im November 2011: Die Schaden- und Unfallversicherung werde mit einem Plus bei den Beitragseinnahmen von voraussichtlich 2,5 Prozent das kräftigste Wachstum seit 2003 erzielen. Die private Krankenversicherung erwartet einen noch deutlicheren Anstieg der Beitragseinnahmen von 4,9 Prozent. Die Lebensversicherung erlebe im laufenden Beitragsgeschäft eine Stabilisierung.
Die deutschen Versicherer verzeichnen im Jahr 2011 trotz Euro-Schuldenkrise und spürbarer Abschwächung der Konjunktur eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung heißt es in der Jahrespressekonferenz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im November 2011: Die Schaden- und Unfallversicherung werde mit einem Plus bei den Beitragseinnahmen von voraussichtlich 2,5 Prozent das kräftigste Wachstum seit 2003 erzielen. Die private Krankenversicherung erwartet einen noch deutlicheren Anstieg der Beitragseinnahmen von 4,9 Prozent. Die Lebensversicherung erlebe im laufenden Beitragsgeschäft eine Stabilisierung.
Die Sicherheit der eigenen Altersvorsorge schätzen die Deutschen wieder deutlich positiver ein als 2009. Der Schock der Finanz- und Wirtschaftskrise scheint verdaut. Das beständig hohe Interesse an Altersvorsorgeprodukten geht mit einem Anstieg der Wichtigkeit der staatlichen Förderung einher. Diese wird deutlich höher eingestuft als 2009. Zu diesem Ergebnis kommt die jährlich erhobene Monitoringstudie "Kundenmonitor Assekuranz 2011" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics AG. Für die aktuelle Welle und das aktuelle Highlightthema "Altersvorsorge" wurden über 2.500 Entscheider und Mitentscheider in Versicherungsangelegenheiten repräsentativ befragt.
Laut einer aktuellen Veröffentlichung im BaFin-Journal (8/2011) verlief der Stresstest für alle deutschen Lebens- und Krankenversicherer erfolgreich. Die Schaden- und Unfallversicherer sowie die Pensionskassen konnten zudem besser abschneiden als im Vorjahr.
Deutsche Versicherungsunternehmen wollen die Qualität ihrer Beratungsleistungen verbessern. Deshalb planen Rund zwei Drittel der Branchenentscheider ihre Budgets für Mitarbeiterschulungen zu erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "Vertriebsmonitor für die Assekuranz 2011", der vom Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und vom Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G. erstellt wurde.
Mehr als ein Drittel aller Makler erwartet in Folge der zum Jahreswechsel in Kraft tretenden Garantiezinssenkung eine zeitlich begrenzte Nachfragesteigerung nach klassischen Lebens- und Rentenversicherungs-produkten. Die Erwartung scheint begründet: 30 Prozent aller Bundesbürger haben die kommende Garantiezinssenkung für klassische Produkte der privaten Altersvorsorge (pAV) bereits bewusst registriert und jeder sechste 18 bis 35-Jährige plant nach eigener Aussage den zeitnahen Abschluss eines entsprechenden Produkts. Es ist damit zu rechnen, dass sich im Vorfeld der Zinssenkung eine gewisse Torschlusspanik im Privatkundenmarkt der Assekuranz breit machen wird, die höheren Garantien für sich zu sichern.
Die deutschen Versicherer verzeichneten in 2010 einen Zuwachs ihrer Prämieneinnahmen. Das gesamte Prämienvolumen belief sich auf 178,8 Mrd. Euro und lag damit um 4,3 Prozent höher als im Vorjahr. Das gab heute (30.03.2011) der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) bekannt. Erneut hatten die Einmalbeiträge der Lebensversicherer daran einen erheblichen Anteil. Ohne die stark gewachsenen Einmalbeiträge hätte das Wachstum der Branche nur bei 0,5 Prozent gelegen.
Doch das OLG Karlsruhe ließ den Versicherer unter Az. 12 U 6/09 abblitzen und klärte ihn auf. Er müsse nach ständiger Rechtssprechung des BGH beim Kunden nachfragen, wenn dieser bei Antragstellung ersichtlich unvollständige oder unklare Angaben mache. Denn der Versicherer muss schon vor Vertragsschluss eine ordnungsgemäße Risikoprüfung vornehmen, damit von vornherein klare Verhältnisse über die Police bestehen. Jedenfalls kann dies keinesfalls auf die Zeit nach Eintritt des Versicherungsfalles verschoben werden.
Entgegen der Auffassung des beklagten Versicherers gelte dies auch für den Direktversicherer. Denn es sei allein dessen Angelegenheit, wie er sich organisiert und seine Strukturen hinsichtlich des Vertriebs gestaltet. Von der Pflicht zur sorgfältigen Risikoprüfung kann er sich durch organisatorische Maßnahmen nicht entbinden. Unterlässt der Versicherer eine ihm nach diesen Grundsätzen obliegende Rückfrage und sieht er von einer ordnungsgemäßen Risikoprüfung ab, so kann er nicht wegen Unvollständigkeit der Angaben des Kunden wirksam vom Versicherungsvertrag zurücktreten. Der Versicherer ist voll im Risiko...
Die deutschen Versicherer erwarten auch in diesem Jahr einen außerordentlichen Beitragsanstieg. Infolge erneut hoher Einmalbeiträge in der Lebensversicherung geht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) von einem Zuwachs von 4,7 Prozent aus. Das würde einem Gesamtbeitrag von 180 Mrd. Euro entsprechen. Damit nehmen die Beitragseinnahmen bereits das zweite Mal infolge der hohen Einmalbeiträge zu.
Mit Wirkung zum 18. November 2010 wird der Kompetenzbereich des Versicherungsombudsmanns wesentlich vergrößert. Die Höhe, bis zu der Versicherungskunden ihre Anliegen vom Ombudsmann prüfen lassen können, beträgt nun 100.000 Euro (bisher 80.000 Euro). Der Wert, bis zu dem Versicherungsunternehmen Entscheidungen des Ombudsmanns umsetzen müssen, wurde verdoppelt auf nunmehr 10.000 Euro. Dies haben die maßgeblichen Gremien der Schlichtungsstelle, die Mitgliederversammlung sowie der Beirat, dem u. a. Vertreter von Verbraucherorganisationen, der Versicherungsaufsicht sowie der Bundestagsfraktionen angehören, durch Änderung der Verfahrensordnung (VomVO) beschlossen.
Wenn Assekuranzkunden mit einem Anliegen aus dem Bereich Schadensfallregulierung an ihren Versicherer herantreten, halten diese ein sehr hohes Maß an Servicequalität für eine Selbstverständlichkeit. Dementsprechend wenig Grund gibt es für Versicherer, sich im Glanz der bereits erreichten Servicequalität zu sonnen. Versicherungsunternehmen sollten aber die Herausforderung annehmen, sich durch Service im Wettbewerbsumfeld abzusetzen. Und diese Möglichkeit besteht: Wird proaktiv Hilfe angeboten, die über die bloße Regulierung des eigentlichen Schadensfalls hinausgeht, wird dies auf Kundenseite mit Begeisterung aufgenommen und zahlt positiv auf die Kundenbindung ein. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie "Servicebarometer Assekuranz 2010" des Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics. Im Rahmen der Studie wurden 8.000 Privatkunden über das gesamte Kalenderjahr 2009 telefonisch zur Servicequalität ihres Versicherers befragt.
Der Versicherungsombudsmann Prof. Dr. Günter Hirsch stellte am 1. Juni 2010 in Berlin seinen Jahresbericht 2009 vor. Mit 479 (Vorjahr 461) Eingaben gegen Versicherungsvermittler blieb die Anzahl der Beschwerden mit unter 3 % in etwa konstant.
Makler spielen für die Assekuranz beim Zugang zu Gutverdienern eine wichtige Rolle: Fast jeder fünfte Versicherungsabschluss (18%) kommt in dieser attraktiven Zielgruppe auf Initiative des Maklervertriebs zustande, bei den Kunden mit geringerem Einkommen ist dies nur jeder zwanzigste (5%). Überdurchschnittlich erfolgreich sind bei den gehobenen Privatkunden auch die Vertriebskanäle Banken, schriftlicher Direktvertrieb und das Internet. Königsweg ist jedoch der beratungsstarke persönliche Vermittler.