Noch ist die Elbeflut nicht vorbei. Uns in Artlenburg wie auch unseren Freunden und Nachbarn in Lauenburg steht noch einiges bevor. Doch irgendwann wird die Jauche vorbeigezogen sein. Und dann sollten Denkprozesse und Handlungen folgen. Versicherungsnehmer haben eine Schadenminderungspflicht. Gilt die eigentlich auch für Bürgerinitiativen gegen Hochwasserschutz?

Die Innovationsfreude der Smartphone-Hersteller kennt keine Grenzen. Die mobilen Alleskönner locken die Nutzer mit neuen technischen Funktionen und mit immer leistungsfähigeren Prozessoren.

Ressourcen schonen, soziale Aspekte und den demografischen Wandel berücksichtigen, kurz: nachhaltig Wirtschaften. Das spielt nur in jedem zweiten Versicherungsunternehmen Deutschlands eine entscheidende Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt der "Managementkompass Nachhaltige Wertschöpfung" des Beratungsunternehmens Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Das Präsidium des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) hat am 14.11.2012 Dr. Alexander Erdland zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Er folgt damit auf Rolf-Peter Hoenen, der das Ehrenamt von November 2008 bis November 2012 innehatte.

Auch im fünften Jahr der Finanzmarktkrise ist die Geschäftsentwicklung der deutschen Versicherer im Jahr 2012 stabil, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV): Sie verzeichnen spartenübergreifend einen Anstieg der Beitragseinnahmen um 1,5 Prozent auf 180,7 Mrd. Euro (Vorjahr 178,1 Mrd. Euro). Die Schaden- und Unfallversicherer erzielen bei den Beitragseinnahmen ein Plus von voraussichtlich 3,7 Prozent und damit das kräftigste Wachstum seit 1994. Die private Krankenversicherung erwartet einen Anstieg der Beitragseinnahmen von 3,4 Prozent. In der Lebensversicherung ist im Geschäft gegen laufenden Beitrag zum zweiten Mal in Folge ein moderates Wachstum zu verzeichnen auf rund 64,3 Mrd. Euro (+0,6 Prozent). Die Einmalbeiträge konsolidieren sich im aktuellen Geschäftsjahr weiter auf 21,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 22,9 Mrd. Euro); deshalb reduzieren sich die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung insgesamt (einschließlich Pensionskassen und -fonds) voraussichtlich um 0,7 Prozent auf 86,2 Mrd. Euro.

Die deutsche Versicherungswirtschaft steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen, ist jedoch für die anstehenden Veränderungen schlecht gerüstet: Nur jedes fünfte Versicherungsunternehmen schließt Veränderungsprojekte erfolgreich ab, so ein Ergebnis der Change-Fitness-Studie 2012.

Die Deutschen stellen ihren Versicherungen zwar recht gute Noten aus, ihre Erwartungen liegen allerdings noch ein Stück höher. Bei insgesamt 18 verschiedenen Leistungsaspekten - von Anlagestrategie über Zuverlässigkeit bei Schadensfällen bis hin zur telefonischen Erreichbarkeit - übertrifft die tatsächliche Bewertung lediglich in vier Fällen den Anspruch der Kunden - und das auch nur in den wenig zufriedenheits-relevanten Disziplinen wie der Unternehmensgröße oder der Freundlichkeit des Beraters. Bei 69 Prozent der Kunden ist die Diskrepanz zwischen Realität und Anspruch so groß, dass andere Wettbewerber gute Chancen haben, sie zum Wechsel zu bewegen. Das sind Ergebnisse der Studie "Die Marken-DNA von Versicherungen" des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.  

Obwohl der Absatz über mobile Endgeräte boomt, sind im Versicherungssektor erst 46 Prozent der Unternehmen im M-Commerce aktiv. Damit liegen sie deutlich hinter anderen Branchen zurück. Das gilt allerdings nur für die mobile Kommunikation mit Endkunden. Bei der Unterstützung des Vertriebs sind mobile Dienste dagegen schon etabliert. Das sind die Ergebnisse des Managementkompass "Channel Management" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Worauf legen Kunden bei der Wahl eines Versicherungsproduktes Wert? Das Marktforschungsinstitut forsa hat dazu eine repräsentative Umfrage (1.003 Teilnehmer) im Auftrag der Generali Versicherungen realisiert. Das Ergebnis: Eindeutige Vertragsinhalte haben oberste Priorität. 92 Prozent der Befragten geben an, dass es ihnen wichtig sei, dass das Produkt keine Fallstricke im Kleingedruckten beinhalte.

Wenn heute Abend (4.6.2012)  um 22:45 Uhr im 1. Programm der ARD der Film von Klaus Stern „Versicherungsvertreter - Die erstaunliche Karriere des Mehmet Göker“ läuft, wird das wieder Wasser auf die Mühlen der ideologisch geprägten Gegner des Berufsstandes der selbständigen Versicherungsvermittler sein. Dabei wird sicher auch wieder geflissentlich übersehen, dass Verursacher dieses verbraucherschädlichen und imageschädigenden Auswuchses die MEG und die diese unterstützenden umsatzgierigen Versicherungsunternehmen waren.

Versicherungsombudsmann stellt seinen Jahresbericht 2011 vor

Der Ombudsmann für Versicherungen, Professor Dr. Günter Hirsch, legte am 24. Mai 2012 in Berlin seinen Jahresbericht 2011 vor. Demnach erreichten 17.733 Beschwerden die Schlichtungsstelle, dies waren 3,4 % weniger als im Jahr 2010. Deutlich abgenommen hat die Zahl der Eingaben zur Lebens- und Rentenversicherung, auch wenn zu dieser Sparte mit 32,7 % der zulässigen Beschwerden immer noch mit großem Abstand die meisten Eingänge zu verzeichnen waren. Die Einrichtung der Schlichtungsstelle habe längst bewiesen, dass der Verbraucher das Angebot zur Streitbeilegung annimmt, so der Versicherungsombudsmann.

Die deutschen Versicherer haben bei der Verbesserung der für ihre Kunden und Vermittler erbrachten Dienstleistungen noch reichlich Luft nach oben. Zwar verfügt rund die Hälfte der Versicherer inzwischen zumindest über eine Dokumentation, um Abläufe und Technik stärker im Sinne der Kunden zu verbessern. Es fehlt jedoch häufig die Analyse aus Kundensicht.
In deutschen Versicherungsunternehmen stehen insbesondere die personalintensiven Bereiche Antrags- und Vertragsverwaltung sowie Leistungs- und Schadenregulierung im Spannungsfeld zwischen Servicequalität und Kostendruck. Dies wird in den kommenden Jahren nicht nur einzelne Abläufe, sondern die gesamte Organisation verändern.

Die deutschen Versicherer verzeichneten nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im vergangenen Jahr 2011 ein Prämienvolumen von insgesamt 178,2 Mrd. Euro. Dies bedeutet einen leichten Rückgang der Prämieneinnahmen um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hierfür verantwortlich ist die erwartete Normalisierung des Einmalbeitragsgeschäfts in der Lebensversicherung. Im laufenden Beitragsgeschäft konnte die Branche in 2011 insgesamt mit einem Plus von 2,3 Prozent das beste Ergebnis seit 2005 erreichen.

Deutsche Versicherer riskieren bei der Umsetzung von Solvency II, künftig mehr Eigenkapital als nötig vorhalten zu müssen. Der Grund: Um Kosten zu sparen, setzen die Assekuranzen beim Risikomanagement zunächst auf das weniger aufwändige Standardmodell der Finanzaufsicht BaFin. Die Zahl der Unternehmen, die ein eigenes internes Risikomodell einführen wollen, hat sich dagegen zwischen 2008 und 2010 mehr als halbiert - Tendenz sinkend. Das Vorgehen erweist sich jedoch als Wachstumsbremse. Denn um eine spätere Umstellung auf individuelle Modelle werden die Versicherer aus Wettbewerbsgründen nicht herumkommen. Die dann anfallenden Kosten binden allerdings wertvolles Kapital für künftige Investitionen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Marktbeobachtung von Steria Mummert Consulting.
94 Prozent der Versicherer in Deutschland planen vor dem Hintergrund der europäischen Aufsichtsrichtlinie Solvency II Investitionen in die Prozesssteuerung für das Risikomanagement. Damit steht das Thema für die Assekuranz in den nächsten Jahren ganz oben auf der Liste. Drei Viertel der Investoren wollen dabei die gesamte interne Organisation sowie die Prozesse innerhalb des eigenen Hauses an ihr Risikomanagementmodell anpassen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "Branchenkompass Versicherungen" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
Die Versicherer im deutschsprachigen Raum sehen die älter werdende Gesellschaft als Mega-Herausforderung – und zwar gleich an mehreren Fronten. 61 Prozent der Branchenentscheider bereiten sich mit differenzierten Produkt- und Vertriebsstrategien für verschiedene Altersgruppen auf diesen demographischen Wandel vor. Neue Produktlösungen für die ältere Generation, insbesondere in der Pflegeabsicherung, nennen 40 Prozent der Befragten. Das ist das Ergebnis des neuen Vertriebsmonitors für die Assekuranz, den der Deutscher Ring Krankenversicherungsverein und das Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen erstellt haben.

Die deutschen Versicherer verzeichnen im Jahr 2011 trotz Euro-Schuldenkrise und spürbarer Abschwächung der Konjunktur eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung heißt es in der Jahrespressekonferenz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im November 2011: Die Schaden- und Unfallversicherung werde mit einem Plus bei den Beitragseinnahmen von voraussichtlich 2,5 Prozent das kräftigste Wachstum seit 2003 erzielen. Die private Krankenversicherung erwartet einen noch deutlicheren Anstieg der Beitragseinnahmen von 4,9 Prozent. Die Lebensversicherung erlebe im laufenden Beitragsgeschäft eine Stabilisierung.

Die deutschen Versicherer verzeichnen im Jahr 2011 trotz Euro-Schuldenkrise und spürbarer Abschwächung der Konjunktur eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung heißt es in der Jahrespressekonferenz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im November 2011: Die Schaden- und Unfallversicherung werde mit einem Plus bei den Beitragseinnahmen von voraussichtlich 2,5 Prozent das kräftigste Wachstum seit 2003 erzielen. Die private Krankenversicherung erwartet einen noch deutlicheren Anstieg der Beitragseinnahmen von 4,9 Prozent. Die Lebensversicherung erlebe im laufenden Beitragsgeschäft eine Stabilisierung.

Bis 2030 werden die 60- bis 69-Jährigen zur größten Kundengruppe der Versicherten und lösen damit die heute 40 bis 49-Jährigen ab. Das Problem: Die Marktstrategien zu Neu- und Bestandskunden verlieren mit dieser Entwicklung ihre Grundlage und müssen neu aufgesetzt werden.
 
Während die zahlenmäßig stärkste Kundengruppe in der Regel bereits versichert ist und bestmöglich bis ins hohe Alter gebunden werden sollte, wird die Gruppe potenzieller Neukunden bei den Jüngeren kleiner und muss intensiver bearbeitet werden. Das hat eine aktuelle Marktstudie vom IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung ergeben.
Durch den Verzicht auf eine persönliche Beratung vor Ort sind Direktversicherer in der Lage, günstigere Konditionen anzubieten. Doch wie kompetent werden Kunden zu komplexen Themen wie Lebens-, Hausrat- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen per Telefon beraten? Welche Direktversicherer einen guten Service bieten, hat jetzt das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv untersucht.

Die Sicherheit der eigenen Altersvorsorge schätzen die Deutschen wieder deutlich positiver ein als 2009. Der Schock  der Finanz- und Wirtschaftskrise scheint verdaut. Das beständig hohe Interesse an Altersvorsorgeprodukten geht mit einem Anstieg der Wichtigkeit der staatlichen Förderung einher. Diese wird deutlich höher eingestuft als 2009. Zu diesem Ergebnis kommt die jährlich erhobene Monitoringstudie "Kundenmonitor Assekuranz 2011" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics AG. Für die aktuelle Welle und das aktuelle Highlightthema "Altersvorsorge" wurden über 2.500 Entscheider und Mitentscheider in Versicherungsangelegenheiten repräsentativ befragt.

Laut einer aktuellen Veröffentlichung im BaFin-Journal (8/2011) verlief der Stresstest für alle deutschen Lebens- und Krankenversicherer erfolgreich. Die Schaden- und Unfallversicherer sowie die Pensionskassen konnten zudem besser abschneiden als im Vorjahr.

Deutsche Versicherungsunternehmen wollen die Qualität ihrer Beratungsleistungen verbessern. Deshalb planen Rund zwei Drittel der Branchenentscheider ihre Budgets für Mitarbeiterschulungen zu erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "Vertriebsmonitor für die Assekuranz 2011", der vom Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und vom Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G. erstellt wurde.

Die meisten deutschen Versicherer erwarten bis 2014 für ihre Branche ein Wachstum mit angezogener Handbremse.
Die deutsche Versicherungsbranche glaubt nicht daran, dass die Reform des europäischen Aufsichtsrechts wie geplant Anfang 2013 in Kraft treten wird. Von mehr als 100 Entscheidern aus Risikomanagement, Controlling und Revision gehen nur vier Prozent davon aus, dass das Solvency II-Paket pünktlich und vollständig umgesetzt wird. Dies ergab die Studie "MaRisk - Risikomanagement in der Versicherungswirtschaft" des Hamburger Software- und Beratungshauses PPI AG.
 
Mit dem neuen EU-Regelwerk Solvency II rückt Kapital als knappe Ressource in den Mittelpunkt der strategischen Überlegungen aller europäischen Versicherer. Die Unternehmensberatung Bain & Company analysierte gemeinsam mit Towers Watson in den vergangenen Monaten die Auswirkungen von Solvency II auf die wichtigsten Versicherer in den vier großen EU-Märkten Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien für das Leben-, Kranken- und Schaden-/Unfallgeschäft. Dazu wurde ein einheitliches Modell auf Basis öffentlicher Daten und gemäß der QIS5-Spezifikationen verwendet.
 
Deutsche Versicherer bekommen den Innovationsdruck im eigenen Produktportfolio verstärkt zu spüren. Dafür macht jede zweite Fach- und Führungskraft den gesättigten Markt in der Versicherungsindustrie verantwortlich. Auf Kundenseite fordern große Preissensibilität und zunehmende Ansprüche bei der Produktqualität die Unternehmen zusätzlich heraus.
 
55 Lebensversicherer, 22 Krankenversicherer und 42 Schadenversicherer haben wieder ihre Solvabilität für das vergangene Jahrzehnt offengelegt. Damit strafen sie nicht nur das Dauergeschwätz um angeblich intransparente Versicherer Lügen. Sie schaffen auch Argumente für den eigenen Vertrieb.
Deutsche Versicherungsunternehmen blicken wieder optimistischer in die Zukunft. 53 Prozent der Fach- und Führungskräfte beurteilen die Geschäftsentwicklung der letzten sechs Monate positiv. Damit liegt die Zufriedenheit der Assekuranzen mit der eigenen Geschäftsentwicklung um zehn Prozentpunkte höher als noch im Oktober 2010.
Inhalt abgleichen