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Die deutschen Versicherer, soweit sie Mitglied im GDV oder im PKV-Verband sind, weisen nach den vorläufigen Meldungen gemäß Verbandshochrechnungen insgesamt für 2009 ein leichtes Plus aus für das deutsche Direktgeschäft. (vgl. Doku) Doch wird dabei nicht deutlich, wie stark Anpassungen wirken.

In den Sachversicherungszweigen gibt es viele Indizierungen. Lediglich in der Gebäudeversicherung (VGV) liegt die Veränderung deutlich über der Indexerhöhung. Fraglich bleibt jedoch, ob das Plus nach Index von knapp 4 Prozent diese Sparte spürbar aus den roten Zahlen bringen wird. In den anderen Sachversicherungssparten wie auch Unfall-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung haben Beitragsanpassung wie auch Dynamisierung quasi nichts gebracht.
 
Besonders deutlich ist der Beitragsabrieb in der Kraftfahrtversicherung, obwohl immer mehr Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Die vorläufigen GDV-Zahlen besagen insoweit nichts darüber, ob die Kunden vorsichtiger fahren und daher in höhere SFR-Klassen gekommen sind. In der PKV-Voll- und Zusatzversicherung dürfte das ausgewiesene Wachstum meist auf Beitragsanpassungen beruhen. In Leben fußt das Plus durchweg auf Einmalzahlungen, das Brot- und Buttergeschäft mit laufenden Beitragszahlungen stagniert oder ist rückläufig. (cdg)
map-fax 06/10