Daimler Financial Services erwartet für 2011 ein Rekordjahr und sieht sich auch für die nächsten Jahre auf deutlichem Wachstumskurs.  Der operative Gewinn (EBIT) der Finanzdienstleistungssparte des Daimler-Konzerns stieg in den ersten neun Monaten 2011 auf 998 Millionen Euro. Auch das vierte Quartal soll deutlich über dem Vorjahr liegen. Daimler Financial Services rechnet deshalb beim EBIT zum Jahresende 2011 mit einem Rekordergebnis.
Alle 13 Sekunden kommt es in Deutschland zu einem  Verkehrsunfall. Überraschend: Wenn es um die Abwicklung der  Unfallfolgen geht, haben es nur acht Prozent der Versicherten  besonders eilig. Qualität, Preis und Service bei der  Schadensregulierung sind den Kunden bei der Wahl der Kfz-Versicherung wichtiger als das reine Erledigungstempo. Zu diesem Ergebnis kommt  die repräsentative Studie "Werkstatt-Services aus der Sicht des  Fahrzeughalters" der Management- und Organisationsberatung hnw  consulting in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management-  und Wirtschaftsforschung. 1.062 Fahrzeughalter wurden dazu befragt.
54 Prozent der Autofahrer in Deutschland haben für ihr Fahrzeug eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen. Überraschend:  Nicht nur die große Mehrheit der Halter von Neufahrzeugen entscheidet sich für den maximalen Versicherungsschutz. Auch 77 Prozent der Eigentümer von zwei bis fünf Jahre alten Pkw schließen eine Vollkasko-Police ab. Direkt im Autohaus gekaufte Versicherungen sind dabei zu 95 Prozent inklusive Kasko-Schutz. Das sind Ergebnisse der Studie "Werkstatt-Services aus der Sicht des Fahrzeughalters" der Management- und Organisationsberatung hnw consulting in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.
Muss man eigentlich die Augen möglichst heftig zusammenkneifen, um nichts mehr zu sehen? Man könnte derzeit den Eindruck gewinnen. Griechen sollten darüber abstimmen, ob sie die europäische Hilfe auch dann noch wollen, wenn sie dafür sparen sollen.
Ende November werden die Kfz-Versicherer - wie jedes Jahr - wieder auf Kundenfang gehen und sich in ihren Leistungsversprechen gegenseitig überbieten wollen. Ob die Erwartungen der (Neu-)Kunden aber tatsächlich erfüllt werden, hat die ServiceValue GmbH aus Köln unter die Lupe genommen. Grundlage ist eine aktuelle Untersuchung zur Servicequalität der 25 größten Kfz-Versicherer sowie von insgesamt neun Direktversicherern, für die über 4.000 Kundenurteile zu acht Leistungsdimensionen mit über 40 Servicemerkmalen eingeholt wurden.
Eine dramatische Zunahme von Autodiebstählen haben einige Großstädte Nordrhein-Westfalens zu verzeichnen. So gab es in der Stadt Bielefeld nahezu 70 Prozent mehr Autodiebstähle als im Jahr 2009. In Dortmund wurden 53,8 Prozent mehr Autos gestohlen, in Köln 33,9 Prozent. Auch in den Zulassungsbezirken Wuppertal Stadt (43,8 %), Essen Stadt (24,7 %), Detmold (37,2 %) und Arnsberg (27,4 %) stieg die Anzahl der gestohlenen PKW deutlich. Insgesamt wurden in Nordrhein-Westfalen 4.063 Autos gestohlen – 14,7 Prozent mehr als 2009.

Die Mehrheit der Autofahrer muss auch 2012 nicht mit höheren Kfz-Versicherungsbeiträgen aufgrund der Typklassen rechnen. Das geht aus der neuen Typklassenstatistik hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) heute in Berlin vorstellte. Die Statistik spiegelt die Schaden- und Unfallbilanzen eines jeden in Deutschland zugelassenen Automodells wider und dient den Versicherungsunternehmen, um die Beiträge für die Kfz-Versicherung zu berechnen. Je niedriger ein Fahrzeug in der Typklasse eingestuft wird, desto günstiger ist die Versicherung.

Autofahrer in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fahren auch im kommenden Jahr besonders günstig. Das zeigt die Regionalstatistik zur Kfz-Haftpflichtversicherung des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Danach bleibt die Kfz-Haftpflichtversicherung in den Zulassungsbezirken Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Hansestadt Greifswald und Neubrandenburg auch 2012 besonders preiswert. Die Regionalstatistik, die der GDV jährlich herausgibt, dient den Versicherungsunternehmen, um die Beiträge für die Autoversicherung zu berechnen. Je niedriger die Einstufung in der Versicherungsklasse, desto günstiger ist die Autoversicherung.

Die Pleite des holländischen Billigversicherers Ineas hat hinter den Kulissen des deutschen Autoversicherungsmarktes doch wohl mehr Turbulenzen verursacht als zunächst öffentlich wurde. Jetzt berichtete der Versicherungsombudsmann von über 100 Beschwerden und zahlreichen telefonischen Anfragen.
Erschreckend wenige Autofahrer wissen, was genau nach einem Autounfall mit Blechschaden zu tun ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative infas-Umfrage im Auftrag der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG (GDV DL). Die Hamburger Dienstleister helfen mit dem Zentralruf der Autoversicherer und dem EU-Unfallbericht Autofahrern, die Schadenabwicklung zu erleichtern.
 

Höher als erwartet: Zahl der Wechsler könnte die 1,5-Millionen-Marke erreichen

Die Zahl derjenigen Versicherungskunden, die sich zum Jahreswechsel einem neuen Kfz-Versicherungsanbieter anvertrauen, könnte noch höher ausfallen als bislang vermutet. Zirka 1,5 Millionen Versicherungskunden könnten den Stichtag 30.11.2010 tatsächlich genutzt haben, um ihren bisherigen Anbieter zu kündigen und sich nach einem neuen Vertrag umzuschauen. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der Studie "Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2010" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics. Die erste Befragungswelle der Studie fand im November 2010 statt. Dieselbe Stichprobe wird im Dezember wiederholt befragt, um die endgültigen Entscheidungen der Versicherungsnehmer zu erfassen.
 

Die Bereitschaft, eine neue Kfz-Versicherung abzuschließen, ist rückläufig. Trotzdem bleibt sie diejenige Versicherung, bei der mit Abstand am meisten Personen über einen Neuabschluss oder einen Wechsel nachdenken. Mehr als jeder vierte Wechselgedanke in Bezug auf Versicherungen gilt im Moment der Kfz-Versicherung. Diese ist somit nicht nur das mit Abstand begehrteste Versicherungsprodukt, sondern auch diejenige Versicherung, für die am häufigsten der Anbieter gewechselt wird. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der Finanzmarktstudie „Assekuranz Absatzpotenzial-Index 2010“ sowie der Studie „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2009“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics.

In keiner Region Deutschlands fahren Autofahrer günstiger als im Osten Deutschlands. Das geht aus den aktuellen Zahlen zu den Haftpflicht-Regionalklassen hervor, die der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am 21.9.2010 in Berlin präsentierte. Besonders preiswert ist es danach in den Zulassungsbezirken Elbe-Elster, Mecklenburg-Strelitz und dem Kreis Oberspreewald-Lausitz. Grund dafür ist, dass die Schadenbilanz der Autofahrer im Osten geringer ausfällt als im Süden der Republik. Die bayerischen Städte Kaufbeuren und Passau bilden erneut das Schlusslicht: Sie bleiben in der Regionalklasse 12 der Kfz-Haftpflichtversicherung, der teuersten Klasse. Das Ost-Süd-Gefälle ist auf die unterschiedliche Verkehrsdichte und die anderen Straßen- und Wetterverhältnisse zurückzuführen. 

Berliner Autobesitzer müssen besonders aufpassen: Hier werden – gemessen am Fahrzeugbestand – die meisten Pkw geklaut. In der Hauptstadt wurden 2009 pro 1.000 zugelassenen Fahrzeugen 3,5 gestohlen. Insgesamt wurden in Berlin 3.020 Pkw gestohlen – 35,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Zwar ist das Diebstahlrisiko in Thüringen mit 0,4 gestohlenen Fahrzeugen pro 1.000 vergleichsweise gering. Dafür verzeichnet Thüringen mit insgesamt 38,7 Prozent die höchste Zunahme der Diebstähle. Insgesamt wurden dort 387 Fahrzeuge gestohlen. Nur in Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und in Bremen ist der Pkw-Diebstahl zurückgegangen. Das geht aus der jährlichen Untersuchung zum Autodiebstahl der Deutschen Versicherer (GDV) in Berlin hervor.

Weniger und billigere Schäden bedeuten eine günstigere Typklasse: Das ist – vereinfacht gesagt – die Formel, nach der in jedem Jahr für alle 20.900 Autotypen in Deutschland die Typklassen für die Haftpflicht-, Voll- und Teilkaskoversicherung berechnet werden. Für die meisten Fahrzeugtypen sind die Veränderungen und damit die Auswirkungen auf die nächste Beitragsrechnung gering. Bei einzelnen Fahrzeugtypen kann es jedoch zu deutlichen Sprüngen um vier und mehr Klassen nach oben oder unten kommen. 

Zahl der Wechsler in der Kfz-Sparte gegenüber 2008 aber deutlich rückläufig

Kfz-Versicherung: 2,2 Millionen wollen wechseln
 

Höchstes Diebstahlrisiko in Berlin – mehr als 44 Prozent Zunahme in Sachsen

Berliner Autobesitzer müssen besonders aufpassen: Hier werden – gemessen am Fahrzeugbestand – die meisten Pkw geklaut. In der Hauptstadt wurden 2008 pro 1.000 zugelassenen Fahrzeugen 2,6 gestohlen. Zwar ist das Diebstahlrisiko in Sachsen mit 0,7 gestohlenen Fahrzeugen pro 1.000 geringer. Dafür verzeichnet Sachsen mit insgesamt 44,3 Prozent die höchste Zunahme der Diebstähle auf 1.208 gestohlene Fahrzeuge. In Dresden gab es 2008 sogar fast 100 Prozent mehr Autodiebstähle zu verzeichnen. Das geht aus der jährlichen Untersuchung zum Autodiebstahl der Deutschen Versicherer (GDV) in Berlin hervor.

In der Regionalstruktur der Autoversicherung gibt es in diesem Jahr kaum Veränderungen. Rund 63 Prozent der 418 Zulassungsbezirke bleiben in der gleichen Haftpflicht-Regionalklasse. Von den zugelassenen Pkws bleiben sogar etwa 67 Prozent in derselben Regionaleinstufung – im Jahr zuvor waren dies gut 68 Prozent.

In der Vollkaskoversicherung ändert sich in gut 76 Prozent der Zulassungsbezirke nichts. Fast 15 Prozent werden eine Klasse günstiger eingestuft. Kein einziger Zulassungsbezirk wird um mehr als eine Klasse umgestuft. In Teilkasko bleiben 76 Prozent der Kreise in der gleichen Klasse.

Die Typklasse in der Kfz-Haftpflichtversicherung bleibt für 72,8 Prozent aller Autofahrer im kommenden Jahr konstant.

Alle Jahre wieder: Auch im Herbst 2008 ist das Rennen um die Gunst der Kfz-Versicherten in der Assekuranz wieder voll entbrannt. Dies zeigt die aktuelle Studie „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2008“ des Marktforschungsinstituts psychonomics AG. Demnach planen 2,9 Millionen oder sieben Prozent aller Kfz-Versicherten einen Wechsel noch in diesem Jahr oder haben ihn bereits vollzogen. Weitere 8,4 Millionen  (19 Prozent) denken zumindest gelegentlich über einen Versicherungswechsel nach.

Ältere Autos werden häufiger gestohlen als Neuwagen. Das geht aus der jährlichen Untersuchung zum Autodiebstahl der Deutschen Versicherer (GDV) in Berlin hervor. Das höchste Diebstahlrisiko (pro 1.000) haben, wie auch in den letzten Jahren, vor allem Autos, die 10 Jahre oder älter sind. Der Grund: Die Sicherungstechnik kann im Gegensatz zu neueren Autos leichter überwunden werden. Außerdem scheint die Nachfrage nach Ersatzteilen bei den älteren Fahrzeugen besonders hoch zu sein, sodass diese gezielt gestohlen werden. Unter den Top 15 der „Lieblinge der Autodiebe“ sind 11 Pkw, die 10 Jahre und älter sind. 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind Personenschäden nach Unfällen in den ersten elf Monaten 2007 um 3,2 Prozent auf 401.000 gestiegen. Damit kommen auf die Versicherer steigende Kosten zu, insbesondere für die Nachsorge von Schwerstverletzten.

Alle Jahre wieder bricht im Herbst der Wettstreit unter den Autoversicherern aus. Denn der 30. November ist der Stichtag, zu dem Autofahrer ihre Kfz-Versicherung ohne Mehrkosten kündigen und - wenn man der Werbung glauben will - bis zu 600 Euro jährlich sparen können. Aber wie reagieren Verbraucher auf den Preiskampf? Im Auftrag von icero.de, dem neuen Online-Preisvergleichsportal für Finanzprodukte, hat forsa 1007 Deutsche ab 18 Jahren befragt, ob sie ihre Kfz-Versicherung wechseln wollen, wie sie den besten Tarif finden und wie sie das Internet nutzen, wenn es um Finanzprodukte geht. Das Ergebnis: Zum Abschluss von Versicherungen oder anderen Finanzverträgen nutzen die Deutschen das Internet kaum. Und: Sie verbringen viel Zeit, um die richtige Versicherung zu finden.

Rund 70 Prozent aller Autofahrer erwartet im kommenden Jahr in der Kfz-Haftpflichtversicherung eine andere Typklasse. Bei gut 50 Prozent ändert sich die Einstufung aber nur um eine Klasse, 30 Prozent bleiben unverändert.

Immer mehr Reisen werden mit dem eigenen PKW oder Wohnmobil unternommen. Doch nicht für alle Urlauber verläuft die Fahrt reibungslos. Jährlich geraten rund 150.000 Deutsche unverschuldet in einen Unfall im Ausland. Aber lassen sie sich die Ferien nicht verderben. Die Versicherer empfehlen, die Schadenregulierung gleich nach dem Urlaub von zu Hause einzuleiten.

Kraftfahrzeug-Versicherer wollen sich mit erweiterten Geschäftsmodellen Anteile im heiß umkämpften Kfz-Versicherungsmarkt sichern: Mehr als zwei Drittel der Anbieter (69 Prozent) erwägen dabei auch eine flexiblere Preisgestaltung. Gut 60 Prozent der befragten Unternehmen wollen die Versicherten mit zusätzlichen Serviceleistungen an sich binden. Dazu gehören individuell anpassbare Tarife oder auch versicherungsfremde Dienstleistungen, die den Angebotskatalog erweitern. Das ergibt die aktuelle Studie "Insurance Trend" von Steria Mummert Consulting, die in Kooperation mit dem "Versicherungsmagazin" durchgeführt wurde.

Des Deutschen liebstes Spielzeug ist bekanntermaßen sein Auto: Insgesamt geben die Bundesbürger Jahr für Jahr mehr als 20 Milliarden Euro für den Versicherungsschutz ihrer Autos aus. Doch kein Versicherungsmarkt ist so hart umkämpft wie der für Autopolicen. Seit Mitte 2004 liefern sich die Unternehmen einen erbitterten Preiskampf. Die Konsequenz: Tarife für Kfz-Versicherungen sind im Schnitt bereits um rund zehn Prozent gesunken. Das ist noch nicht das Ende des Abwärtstrends. Den Gesellschaften drohen neue Millionen-Verluste, so die Einschätzung von Steria Mummert Consulting.

Es ist November. Frustzeit für Vermittler. Die Billigpropaganda von Medien und Verbraucherschutz treibt die Kunden dazu, einige Euro in der Autoversicherung sparen zu wollen. Entweder, in dem sie sich Angebote von Versicherern einholen, die besonders dann billig sind, wenn der Wagen des langjährig unfallfreien Fahrers mit Bausparvertrag und Wohngebäudeversicherung praktisch das ganze Jahr eingeschlossen in der Garage steht. Aber inzwischen spricht es sich langsam herum, dass viele Billigheimer nach kurzer Zeit wieder vom Markt verschwinden, weil die Zufriedenheit der Kunden stärker sinkt als die zu zahlende Prämie.

Die deutschen Autoversicherer sind geübt darin, Geld zu verplempern. Durch sinnlose Preiskämpfe haben sie zwischen 1997 und 2002 über sechs Milliarden Euro in den Sand gesetzt. Danach 2,9 Milliarden Euro Gewinn erzielt. Bleibt, unter dem Strich, ein Minus von weit über drei Milliarden Euro. Trotzdem wird die Geldvergeudungsmaschine wieder angeworfen, Prämien mit neuen Billigtarifen verschenkt.

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