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Alle Jahre wieder: Auch im Herbst 2008 ist das Rennen um die Gunst der Kfz-Versicherten in der Assekuranz wieder voll entbrannt. Dies zeigt die aktuelle Studie „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2008“ des Marktforschungsinstituts psychonomics AG. Demnach planen 2,9 Millionen oder sieben Prozent aller Kfz-Versicherten einen Wechsel noch in diesem Jahr oder haben ihn bereits vollzogen. Weitere 8,4 Millionen  (19 Prozent) denken zumindest gelegentlich über einen Versicherungswechsel nach.

Als Wechseltreiber, Informationskanal und Vertriebsweg spielt das Internet beim Wechseln eine zentrale Rolle in der Kfz-Versicherung: Für jeden dritten Wechselbereiten (33%) kommt der Anstoß zum Versicherungswechsel unmittelbar aus dem Internet. Zudem wollen sich viele Wechselbereite vor ihrer Entscheidung auf den Internetseiten der Versicherer (27%) und auf allgemeinen Vergleichsseiten (25%) informieren.

Auch als direkter Vertriebsweg kommt dem Internet eine kaum mehr wegzudenkende Bedeutung zu: Mehr als die Hälfte der Wechselbereiten will eine neue Kfz-Police online abschließen. Zweitwichtigster Vertriebskanal in der Kfz-Sparte bleibt der klassische Vertreter, mit Abstand gefolgt von den unabhängigen Maklern und weiteren Vertriebswegen. Unter den Kunden, die kürzlich bereits gewechselt haben, liegen das Internet und der klassische Vertreter derzeit gleichauf.

Psychonomics befragte in ihrer Studie mehr als 1.000 generell wechselbereite Versicherungskunden ab 18 Jahren repräsentativ zu ihren kurzfristigen Wechselintentionen und ihrem Entscheidungsverhalten. Hauptargument beim Kfz-Versicherungswechsel ist für die meisten Kunden demnach der Preis (67%), für Qualitätsargumente ist hingegen nur rund jeder fünfte Versicherte zugänglich.