Jeder zweite Deutsche sieht eine private Krankenzusatzversicherung als notwendig an, um die zunehmenden Leistungseinschränkungen der Krankenkassen zu kompensieren. Bereits seit Jahren steigt die Zahl dieser Policen - inzwischen gibt es in Deutschland mehr als 21 Millionen.

Jeder zweite Deutsche sieht eine private Krankenzusatzversicherung als notwendig an, um die zunehmenden Leistungseinschränkungen der Krankenkassen zu kompensieren. Bereits seit Jahren steigt die Zahl dieser Policen - inzwischen gibt es in Deutschland mehr als 21 Millionen.

Die Deutschen befürchten sinkende Leistungen und höhere Beiträge in der Krankenversicherung. Sie beklagen außerdem, dass das Verhältnis zwischen Arzt und Patient unter dem zunehmenden Kostendruck leidet. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite repräsentative Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen, für die im Januar 2010 rund 1.000 Bundesbürger befragt wurden.

Die deutsche Innenpolitik langweilt sich zu Tode über die inhaltsleere Murksregierung von Mutti Merkel. Doch hinter den Kulissen toben heftige Machtkämpfe der Ideologen.

Seit 1995 haben die privaten Krankenversicherer ihre verdienten Bruttobeitragseinnahmen um 84,71 % auf 30,18 Mrd.

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts verhandelt am Mittwoch, den 10. Dezember 2008, 10:00 Uhr, im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts, Schloßbezirk 3, 76131 Karlsruhe, über fünf Verfassungsbeschwerden von Unternehmen, die private Krankenversicherungen anbieten und drei Verfassungsbeschwerden von Privatpersonen, die in privaten Krankenversicherungen versichert sind. Die Verfassungsbeschwerden richten sich unmittelbar gegen verschiedene Vorschriften des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) vom 26. März 2007 und des Gesetzes zur Reform des Versicherungsvertragsrechts (VVG-ReformG) vom 23. November 2007.

Nur zwei Prozent der Privatversicherten würden einen Wechsel in den Basistarif oder des Krankenversicherers ernsthaft in Erwägung ziehen - das ist ein Ergebnis der repräsentativen Bevölkerungsbefragung "Continentale-Studie 2008".  

Die private Krankenversicherung ist in der öffentlichen Selbstdarstellung immer für Bolzen gut. Da denkt im GDV ein Arbeitskreis über langfristige sozialpolitische Perspektiven bis 2020 nach. Doch die Gedankenführer von Axa, Allianz und DKV können sich nicht durchsetzen mit ihrer Idee, die private Krankenvollversicherung praktisch abzuschaffen. Und flugs landet ihr Papier in der Presse. Die Folge: Berichte über Pläne der PKV zu ihrer Selbstabschaffung.

Die meisten Bundesbürger verlassen sich auf die gesetzliche Pflegeversicherung, nicht einmal eine Million hat zusätzlich privat vorgesorgt. Tatsächlich deckt die gesetzliche Pflegeversicherung aber nur das Allernötigste ab, bei den meisten Versicherten bleibt eine Finanzierungslücke. Ohne eine zusätzliche private Absicherung ist eine umfassende, dauerhafte Pflege deshalb kaum möglich, denn die Ersparnisse der Betroffenen sind meist schnell aufgebraucht. Dass die Deutschen nicht stärker vorsorgen, ist verwunderlich, denn über die Kosten der Pflege denken sie mittlerweile recht realistisch, wie eine aktuelle Emnid-Umfrage ergab.

Die Diskussionen zum GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz sorgten für nachhaltige Verunsicherung in der PKV. So ist es auch kaum verwunderlich, dass sich der Nettoneuzugang in der Vollversicherung im Jahr 2006 zum vierten Mal in Folge deutlich reduzierte.

Viele gesetzlich krankenversicherte Bundesbürger stehen den neuen Wahltarifen der gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, die Mehrheit zeigt sich aber noch abwartend bis ablehnend. Dies zeigt die aktuelle Studie Health Care Monitoring 2007 (Halbjahresreport) des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG. 1.500 Bundesbürger ab 16 Jahren wurden repräsentativ zu ihrem Gesundheitsverhalten und zu aktuellen Gesundheitsthemen befragt. Mitherausgeber der Studie ist Acxiom Deutschland.

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes beliefen sich die Ausgaben für Gesundheit im Jahr 2005 auf insgesamt 239,4 Milliarden Euro oder 10,7% des Bruttoinlandsproduktes. Dies war im Vergleich zum Jahr 2004 ein Plus von 5,6 Milliarden Euro oder 2,4%, nachdem die Gesundheitsausgaben 2004 nahezu stagnierten (+ 0,0%). Die Ausgaben je Einwohner lagen bei 2.900 Euro (2004: 2.830 Euro).

Die breite öffentliche Ablehnung des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) verhallte beim Gesetzgeber weitgehend ungehört. Der Bundesrat hat das Gesetz am 16. Februar 2007 erwartungsgemäß abgesegnet. Damit kann das GKV-WSG zum 1. April 2007 in Kraft treten.

Nur sieben von 38 privaten Krankenversicherern sind mit ihren wirtschaftlichen Kennzahlen optimal für die Herausforderungen der geplanten Gesundheitsreform gerüstet. Dies ermittelte das Analysehaus Morgen & Morgen (M&M) für das Wirtschaftsmagazin Capital (Ausgabe 26/2006 vom 7. Dezember 2006) auf der Basis des Geschäftsjahres 2005.

Mehr als die Hälfte der Bundestagsabgeordneten ist privat krankenversichert. 329 Parlamentarier erhalten so genannte Beihilfe, die in der Regel als Zuschuss für Privatversicherte dient.

Zu dem gestern (12.10.2006) vorgelegten Referentenentwurf zur Gesundheitsreform erklärte der Vorsitzende des PKV-Verbandes Reinhold Schulte, die Bundesregierung wolle nach dem vorliegenden Referentenentwurf die fatale Entscheidung treffen, die Privatversicherten mit dramatischen Beitragssteigerungen zu belasten. Sie plane Eingriffe, die das funktionierende Sicherungssystem der PKV aushöhlen werden.

Spannend, was die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) herausgefunden hat: 40 von 48 privaten Krankenversicherern nehmen grundsätzlich keine psychisch kranken Menschen auf, so das Ergebnis einer Umfrage. Neun private Krankenversicherer lehnten laut Pressemitteilung der Kammer (nachzulesen unter www.bptk.de) die Aufnahme sogar dann ab, wenn die psychische Erkrankung erfolgreich behandelt wurde und schon Jahre zurückliegt. Etwa die Hälfte der PKV-Unternehmen nehmen zwar Menschen auf, die früher einmal psychisch krank waren, aber diese Erkrankung muss häufig fünf bis zehn Jahre zurückliegen.

Auf seiner Jahrestagung in Berlin plädierte der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. mit großem Nachdruck für ein neues Verhältnis von gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Das deutsche Gesundheitssystem brauche nicht weniger, sondern mehr private Krankenversicherung (PKV). Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) müsse auf ihre Kernaufgaben konzentriert werden. Nur so könne die GKV angesichts der demografischen Entwicklung auch in Zukunft den medizinisch-technischen Fortschritt in den Kernbereichen der Medizin für alle bereitstellen.

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