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Mehr als die Hälfte der Bundestagsabgeordneten ist privat krankenversichert. 329 Parlamentarier erhalten so genannte Beihilfe, die in der Regel als Zuschuss für Privatversicherte dient.

Die anderen 274 gelten als gesetzlich versichert, wie die ZEIT unter Berufung auf Angaben des Bundestages und des Bundespresseamtes schreibt. Die Bundestagsfraktionen bis auf die Linkspartei/PDS lehnen auf Anfrage offizielle Angaben über den Versicherungsstatus ihrer Mitglieder ab. Im Gegensatz zu den Volksvertretern sind nur etwa acht Prozent der Gesamtbevölkerung privat versichert.

Es steht jedem Abgeordneten zu Beginn der Legislaturperiode frei, die Versicherung zu wechseln. Normalbürger haben nur Zugang zu den Privatkassen, wenn sie Beamte oder Selbständige sind, oder wenn sie als Angestellte mehr als 47.250 Euro brutto pro Jahr verdienen.
ots