DruckversionDruckversion

Die Diskussionen zum GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz sorgten für nachhaltige Verunsicherung in der PKV. So ist es auch kaum verwunderlich, dass sich der Nettoneuzugang in der Vollversicherung im Jahr 2006 zum vierten Mal in Folge deutlich reduzierte.

Und auch die Bestandsentwicklung zeigt, dass es für die Branche immer schwieriger wird, die natürlichen Abgänge durch Neugeschäft zu kompensieren. Trotz der positiven Entwicklungen bei fast allen Kennzahlen hinterlässt die jährlich um 450 € steigende Versicherungspflichtgrenze bei nur geringen Gehaltssteigerungen deutliche Spuren.

Um einiges erfreulicher ist hingegen die Entwicklung der RfB-Fonds. Im Fonds für die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung lagerten zum Jahresende 2006 rund 7,5 Milliarden Euro. Aus der erfolgsunabhängigen RfB kommen noch einmal circa 2 Milliarden Euro hinzu, so dass der RfB-Fonds mit insgesamt 9,5 Milliarden Euro in einem Jahr um über eine Milliarde Euro aufgestockt werden konnte. Positives gab es ebenfalls auf der versicherungstechnischen Seite zu berichten. Sowohl die Kostenentwicklungen für Verwaltung und Abschluss als auch die Schadenquote konnten - nicht zuletzt wegen der zum Teil kräftigen Beitragserhöhungen - gesenkt werden.

Wissenswertes zu den Bilanzen der PKV können Sie jetzt im aktuellen mapreport 663-665 Bilanzanalyse Private Krankenversicherung 1995-2006 nachlesen. Für mapfax Leser zum Vorzugspreis von 69 € für das gedruckte Heft und 59 € für die pdf-Datei. Bestellungen bitte an info@mapreport.com oder per Fax an 04139-7010. (rkl)

map-fax 47/07