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Rentenversicherungen werden von den Lebensversicherern angepriesen wie sauer Bier. Die durchschnittlich versicherte monatliche Rentenhöhe ist von 2007 nach 2008 jedoch nur um 2,26 % von 224 auf 231 € angestiegen. Dazu mag auch der niedrige Durchschnitt bei Riester- Renten beitragen; das zeigen auch die Veränderungen in den versicherten Beständen. Doch nur gut ein Dutzend Lebensversicherer weisen durchschnittliche versicherte Monatsrenten auf, die deutlich mehr als das Doppelte des Durchschnittsbetrags ausmachen und damit mindest hinreichende Zusatzversorgung bedeuten (siehe Doku).

 

Eine dramatische Situation für die Zukunft unserer Rentner: Die demografische Krise verschärft sich immer weiter, aber den Lebensversicherern brechen nicht nur die Bestände weg. Obwohl das Neugeschäft immer stärker durch Einmalbeitragsgeschäft geprägt wird, steigen die Durchschnittsrenten dennoch kaum an und bleiben weit unter den Sätzen, die heute dauerhaft beruflich Untätige als staatliche Unterstützung bekommen. Dies ist nur ein Teilergebnis des neuen mapreport 721-722, der auch über die Rentenversicherung hinaus wieder umfangreiche Informationen liefert. „Versicherer in der Finanzkrise 2: Bilanzanalyse Leben 2008“ kann unter www.map-report.com zum Preis von 75 € (gedrucktes Heft) oder 65 € (PDF-Datei) geordert werden. (cdg)

map-fax 42/09