"Die bereits gute finanzielle Situation der  gesetzlichen Rentenversicherung am Jahresbeginn wird sich bis zum  Jahresende noch deutlich verbessern", so Alexander Gunkel,  Vorsitzender des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung  Bund, in seinem Bericht vom 8.12.2011 an die Bundesvertreterversammlung.
Der aktuelle "2011 Survey of Health Care Consumers in Germany" mit Vergleich zu weiteren zwölf Ländern weltweit zeigt, dass die Deutschen zunehmend in private Absicherung investieren, die Mehrheit jedoch eine stärkere Privatisierung im Gesundheitswesen ablehnt. Die meisten Bürger bevorzugen den aktuellen Mix aus gesetzlicher und privater Absicherung - und setzen verstärkt auf eine sinnvolle Ergänzung gesetzlicher Leistungen durch private Anbieter.
 
Viele Entwicklungen, die irgendwann unser Leben prägen, sind durch näheres hinsehen eigentlich schon frühzeitig erkennbar. Das gilt beispielsweise für die verheerende Staatsschuldenkrise, die unter dem falschen Namen Eurokrise inzwischen den Ruf unserer Währung ruiniert.
Da waren Kanzlerin und Finanzminister wohl not amused. Zunächst kommt von Eurogruppenchef Juncker, der mit Luxemburg nur 19,5 % Staatsverschuldung hat (Deutschland 81,7 %) ein Signal, sie möge in der Eurodiskussion den Ball schön flach halten. „Ich halte die Höhe der deutschen Schulden für besorgniserregend“.
 
Kunden ziehen beim Erwerb von Finanzprodukten zunehmend das Internet zu Rate: Seit 2007 sind die Suchanfragen zu Banken und Versicherungen um mehr als 130% gestiegen. Doch verlassen im Durchschnitt 30% aller Besucher die Internetseiten von Versicherern nach nur einem Klick wieder. Bei Banken sind es 15 bis 20%. Die Gründe für diese hohe Absprungrate: Produktangebot, Kundenservice und technische Grundlagen wie die Ladezeiten der Webseiten sind nicht optimal. Viele Interessierte sind daher weg, ehe sie zu den kaufentscheidenden Themen gelangen.
Egal zu welcher Jahreszeit: Regen verwandelt die Straßen oft in gefährliche Rutschpisten und Autofahrer können die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren. Bei regennassen Straßen ist eine angepasste Fahrweise und ein größerer Sicherheitsabstand zum Vordermann deshalb wichtig. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen im Rahmen ihrer Präventionskampagne "Risiko raus!" hin.
Seit Jahren fordert die Unfallforschung der Versicherer (UDV), Autos grundsätzlich nur noch mit dem Schleuderschutz ESP anzubieten. Jetzt wird das zumindest für neue Automodelle wahr: Ab dem 1. November 2011 bekommen in Europa neue Fahrzeugmodellreihen (ab dem 1.11.2014 alle Neuwagen) nur noch dann eine Typgenehmigung, wenn sie den "elektronischen Schutzengel"  serienmäßig an Bord haben.  
 
Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) befindet sich in Deutschland auf dem Vormarsch: Neun von zehn Unternehmen (85 Prozent) stellen für ihre Mitarbeiter ein entsprechendes Angebot bereit und 90 Prozent sehen in ihrem bAV-Angebot sogar eine besondere Fürsorgepflicht. Doch gleichzeitig bleiben die bAV-Angebote in den Unternehmen noch vielfach ungehört: nur etwa jeder vierte bAV-Verantwortliche wird von Mitarbeitern überhaupt auf dieses Thema angesprochen. Die bAV wird geschätzt und doch verkannt. Zu diesem Ergebnis kommt die exklusive Arbeitgeberbefragung, welche das Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics im Auftrag von Zurich unter 550 bAV-Verantwortlichen durchführte.
Jeder vierte Bundesbürger ist davon überzeugt, im Alter ohne Rücklagen aus privater oder betrieblicher Vorsorge auszukommen. Ihrer Ansicht nach stellt die Aussicht auf zusätzliche Alterseinkünfte vor allem ein Angebot für Besserverdienende dar. Ein weiteres Drittel der Deutschen schließt sich dieser Meinung zumindest teilweise an.
 
Seit 2001 untersucht die „Continentale-Studie“ jährlich die Zufriedenheit der Deutschen mit ihrem Gesundheitswesen. Erstmals seit dem Aufwärtstrend nach dem historischen Tief im Jahr 2004 hat die aktuelle „Continentale-Studie 2011“ jetzt wieder eine leichte, aber signifikante Verschlechterung des Stimmungsbildes der gesetzlich Versicherten festgestellt: So sind 36 Prozent der GKV-Versicherten mit den Leistungen des Gesundheitswesens unzufrieden – 4 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Beim Preis sind es 47 Prozent im Vergleich zu 44 Prozent im Vorjahr.

Zwei Drittel der Bundesbürger haben Angst davor, dass ihre Rente nicht reichen wird, um im Alter ihren Lebensunterhalt davon zu bestreiten. Vor allem in der Altersgruppe der 35- bis 54-Jährigen ist die Sorge, später ein Fall von Altersarmut zu werden, überdurchschnittlich ausgeprägt. Der von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen angekündigte "Rentendialog" dürfte die Angst der Deutschen vor dem sozialen Abstieg im Alter nur unwesentlich verringern. Lediglich jeder fünfte Bundesbürger traut der Politik zu, die Altersarmut in Deutschland wirksam zu bekämpfen. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Die Verwaltungskostenquoten deutscher Lebensversicherer sind nur von begrenzter Spannung, auch wenn die Pseudo-Verbraucherschutzpolitik gern gegenteiliges suggeriert. Gerade einmal 2,094 Mrd. € hat die Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 für die Verwaltung der Verträge ausgegeben (siehe Doku).
Studie der R+V Versicherung "Die Ängste der Deutschen 2011" / Euro-Schuldenkrise ist Angstmacher Nummer 1 Nie zuvor war die Furcht vor steigenden Arbeitslosenzahlen in Deutschland so gering wie heute. Nach einem sensationellen Rückgang von 24 Prozentpunkten rutscht diese Angst mit nur 37 Prozent in das hintere Drittel der diesjährigen Ängste-Skala (Rang 12). Das ist ein überraschendes Ergebnis der R+V-Langzeitstudie "Die Ängste der Deutschen 2011", die am 8.9.2011 in Berlin vorgestellt wurde.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ließ jüngst per Interview wissen, dass er einen ausgeglichenen Staatshaushalt  schon 2014 für möglich hält. Mit dieser optimistischen Prognose nimmt der CDU-Politiker allerdings eine Außenseiterrolle ein.
Die Regelungen, nach denen Arbeitnehmer ohne versicherungsmathematische Abschläge in Rente gehen können, unterscheiden sich von Land zu Land. Im OECD-Durchschnitt dürfen Frauen (Männer) mit 61,8 (62,9) Jahren eine volle Rente beziehen. In Deutschland liegt die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Rente bei 65 Jahren. In manchen Ländern liegt diese Altersgrenze z.T. deutlich niedriger. Ein direkter Vergleich der Regelung wird allerdings dadurch erschwert, dass es nicht überall eine feste Altersgrenze für den Renteneintritt gibt.

Der Verbraucherpreisindex in Deutschland wird sich im August 2011 voraussichtlich um 2,3% gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer gestern (29.8.2011) veröffentlichten Pressemeldung mit.

Im Alter von 76 Jahren ist der ehemalige BVK Verbandsgeschäftsführer Helmut Braun am 15. August 2011 gestorben. Er war 32 Jahre für den BVK tätig und erhielt für seine großen Verdienste um den Berufsstand der selbständigen Versicherungs- und Bausparkaufleute im Jahr 2000 die Goldene Ehrennadel des BVK.

Eigentlich ist die Aufgabenstellung des Verbraucherschutzes klar: Wenn Produzenten und Verkäufer/Vermittler das Kundeninteresse aus dem Auge verloren haben, ist es Aufgabe des Verbraucherschutzes, dem Kundeninteresse nachhaltig Gehör zu verschaffen. Dabei zeigen sich einige Probleme. So hat bislang kaum ein Verbraucher seine Vertreter in die Verbraucherzentrale gewählt. Die demokratische Legitimation der Verbraucherzentralen ist also dürftig, lässt sich allenfalls aus staatlicher Subvention mittelbar ableiten.
procontra, die Fachzeitschrift für Finanzintermediäre, befragte die Maklerschaft zu ihrer Zusammenarbeit mit den Versicherern. Wer betreut die Vermittler optimal? Wer erntet hier Kritik? Welche Assekuranzen überweisen die Courtage an den Vermittler am schnellsten? Wie viel Zeit vergeht zwischen Antragseinreichung und Policierung?
Neben Ombudsleuten ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für Beschwerden über Versicherer und Banken zuständig. Nun hat BaFin eine Schlichtungsstelle eingerichtet für Verbraucher bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Investmentgesetz (InvG). Laut BaFin haben sie damit erstmals eine leicht zugängliche, effiziente und schnelle Möglichkeit, Ansprüche außergerichtlich und kostenfrei unter Mitwirkung einer unabhängigen und objektiven Instanz geltend zu machen.
Die Regierungschefs der Eurostaaten haben getagt. Und was haben die Versicherten davon? ARD-Videotext (S.715) meldet kurz vor Redaktionsschluss eine Umlaufrendite festverzinslicher Wertpapapiere von 2,42 %. Das Statistische Bundesamt meldet nach Brüssel einen Anstieg der Verbraucherpreise von 2,60 %. Der deutsche Realzins liegt also unterhalb von Null. Schlechte Perspektiven für die Träume von sich stabilisierenden oder gar erholenden Überschussdeklarationen in der Lebensversicherung. Schlimmer noch: Die Politik hat noch nicht einmal begonnen, die Umfeldprobleme der privaten Altersvorsorge zu lösen.

Wenn es ums Geld geht, folgen die Bundesbürger der Meinung von Experten: In Finanzfragen würden sie sich am liebsten vom reichsten Deutschen, dem Aldi-Gründer Karl Albrecht beraten lassen.  Auf Platz 2 folgt laut einer Umfrage im Auftrag der Skandia Lebensversicherung AG, Teil der internationalen Old Mutual Gruppe, der reichste US-Amerikaner, Bill Gates. Der Apple-Gründer und Technologie-Guru Steve Jobs und der Vorstandschef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, wurden mit deutlichem Abstand auf die Plätze 3 und 4 verwiesen.

Auf immer privat oder doch lieber gesetzlich versichert? Wie attraktiv sind die beiden Formen der Krankenversicherung? Die Kölner ServiceValue GmbH fragte nach und im Ergebnis würde - wenn es denn möglich wäre - jeder dritte gesetzlich Versicherte eher in die private Krankenversicherung wechseln wollen. Aber auch jeder dritte privat Vollversicherte würde eher wieder in die gesetzliche Krankenkasse zurück gehen.
Auch im zweiten Quartal 2011 verbleibt der Deutschland Trend Vorsorge mit 114 Punkten auf dem höchsten Wert seit Beginn der Messung im Jahr 2009. Entsprechend ist auch die Bereitschaft gestiegen, zusätzlich für das Alter zu sparen.
 
Vorsorgen ist besser als heilen, sagt ein altes Sprichwort. 77 Prozent der Deutschen glauben, dass regelmäßige Vorsorge gut für die Gesundheit ist. Das ergab eine bundesweite, repräsentative Trendumfrage zum Thema Vorsorge im Auftrag der DEVK Versicherungen. Das Kölner Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics befragte dazu im Frühjahr 2011 rund 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahre.
Der Privathaushalt ist die beliebteste Zielgruppe der unabhängigen Vermittler. Etwa zwei Drittel setzen in diesem Bereich ihren Geschäftsschwerpunkt. Dies ist das Ergebnis des Sonderteiles „Wo kommt das Geschäft her?“ der aktuellen AssCompact Trends Umfrage (II/2011), an der sich über 540 unabhängige Vermittler der Finanz- und Versicherungsbranche beteiligt haben.
Der Privathaushalt ist die beliebteste Zielgruppe der unabhängigen Vermittler. Etwa zwei Drittel setzen in diesem Bereich ihren Geschäftsschwerpunkt. Dies ist das Ergebnis des Sonderteiles „Wo kommt das Geschäft her?“ der aktuellen AssCompact Trends Umfrage (II/2011), an der sich über 540 unabhängige Vermittler der Finanz- und Versicherungsbranche beteiligt haben.
40 Prozent aller Deutschen begeistern sich für Fußball. Jedoch nur jeder Zehnte jagt in seiner Freizeit selbst dem runden Leder nach.

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Die Stimmung in Deutschland ist gut. Es wird auch wieder mehr gespart. Doch mit der Vorsorgeneigung ist es nicht allzu weit her. Das gilt besonders für die betriebliche Altersvorsorge. Auch Investmentfonds sind nicht Jedermanns Sache.
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