Tipp der Versicherungskaufleute: Ferienabwesenheit nicht im Internet ankündigen

In den nächsten Wochen werden wieder Gipfel gestürmt. Es ist Zeit für den aktiven Winterurlaub, der häufig auf Ski- und Snowboardpisten sowie auf Langlaufloipen verbracht wird. Dabei gehören leider Unfälle dazu. Dennoch verlangt der Wintersport kaum spezielle Versicherungsverträge.

Ein Abstellraum oder -platz genügen, um Schadensersatz zu erhalten

Dumm, wenn man als Motorradeigentümer bei Diebstahl und Brand keine Entschädigung von der Teilkasko erhält: Dieses Loch in der Kasse droht denen, die ihr Fahrzeug einfach mit Saisonkennzeichen unter einer Abdeckplane am Straßenrand überwintern lassen. Die Versicherungskaufleute empfehlen, entweder die Versicherung auch den ganzen Winter über bestehen zu lassen oder das Motorrad wegzuschaffen: in einen Keller, eine Garage oder einen „umfriedeten“ Abstellplatz.

Hakeleien mit Versicherungen vermeiden

Mit dem Winter verschlechtern sich die Straßen- und Sichtverhältnisse. Ein besonderes Augenmerk vieler Autofahrer gilt jetzt der Bereifung. Denn es ist erwiesen, dass Winterreifen bei niedrigen Temperaturen sowie bei Matsch und Schnee eine bessere Bodenhaftung von Fahrzeugen garantieren als die Sommerbereifung. Kein Wunder also, dass sie auch beim Versicherungsschutz eine Rolle spielen: Nicht nur die Straßenverkehrsordnung, auch die Kfz-Versicherer legen bei winterlichen Verhältnissen Wert auf eine angemessene Ausrüstung.

Immer wieder sorgen Meldungen, dass die Altersarmut in Deutschland zunehmen wird für Schlagzeilen. Deshalb ist es für viele junge Erwachsene, die in diesen Wochen ihre Ausbildung begonnen haben, umso dringender an ihre Altersvorsorge zu denken. Dabei lautet die Devise: „Vorsorgen und sich Optionen offen halten“. Die spätere Rente ist zwar für einen 16- bis 25 Jährigen noch sehr weit hin, es lohnt sich aber trotzdem, etwas aufzubauen, da man sich ohne großen Aufwand bereits jetzt günstige Konditionen sichern kann. Drei Tipps nur sollten junge Erwachsene beherzigen:

Nach zwei von drei schweren Unfällen ist gar nichts zu erwarten

Nachdem die Sommerferien vorbei sind und der Schulalltag wieder eingetreten ist, machen die Versicherungskaufleute darauf aufmerksam, dass die gesetzliche Unfallversicherung bei Schulunfällen und auf dem Weg dorthin nur sehr wenig zahlt. So erhält ein 14-Jähriger bei einem eingetretenen Unfall mit 60-prozentiger Invalidität eine Rente von derzeit 340 Euro monatlich (Ost: 289 Euro). Bei völliger Erwerbsunfähigkeit werden ihm 567 Euro (Ost: 482 Euro) gezahlt, - zum Leben in Zukunft garantiert zu wenig.

Viele freuen sich auf den Beginn der Ferienzeit. Sie verspricht Erlebnisse und Erholung. Doch damit diese Zeit die schönste des Jahres wird, sollten Urlauber, bevor sie ihre Reise antreten, einen Versicherungscheck durchführen. Die wichtigste Versicherung ist dabei die Auslandskrankenversicherung. Sie leistet bei einer Erkrankung außerhalb Deutschlands in jedem Fall und kostet zirka 10-20 Euro Jahresbeitrag für die Familie.

Spartipp: Hausratversicherung prüfen

Wenn draußen Sonne und Wärme locken, schwingen sich viele ohne eine private Haftpflichtversicherung aufs Fahrrad. Das kann ruinös enden, denn ein selbst verursachter Schaden, der andere zu Invaliden macht, kann in die Millionen gehen. Deshalb ist es ratsam, auf jeden Fall eine private Haftpflichtversicherung zu haben, bevor man sich zu ausgedehnten Fahrradtouren locken lässt, empfiehlen die Versicherungskaufleute. Diese Versicherung kostet im Jahr meist nur einen zweistelligen Betrag und kommt auch für zahlreiche andere Schäden auf, die man unabsichtlich oder fahrlässig anderen zufügt.

Ostern naht und in den Feiertagen wird vielerorts ein zündender, um nicht zu sagen zündelnder Brauch begangen: Das Osterfeuer. Die Veranstalter müssen diese großflächigen Brandstätten bei den örtlichen Ordnungsämtern anmelden, um nicht böse Überraschungen mit der örtlichen Polizei und der Feuerwehr zu erleben.

In wenigen Wochen beginnen die Osterferien. Viele freuen sich darauf und schmieden schon eifrig Reisepläne. Damit während der Reise nicht ein unbeabsichtigtes Malheur ein tiefes Loch in das Haushaltbudget reißt, sollte man auf Folgendes achten:

Meist geht es um Tausender - Frist bei höheren Kosten oft noch nicht abgelaufen

Etwa jeden 13. Autofahrer schreiben in diesen Tagen die Kfz-Versicherungen wegen eines Unfalls an und bitten ihre Versichertern kräftiger zur Kasse. Doch das Übel lässt sich oft mildern, weil es manchmal finanziell günstiger ist, dem Versicherer die Unfallkosten zu erstatten und dafür den wertvollen Rabatt zu erhalten.

Tipp: Immer Polizei rufen - Nicht jeder Unfall mit Tieren ist versichert

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit ist für Autofahrer erhöhte Vorsicht angebracht. Nicht nur Nebel, Laub und rutschige Straßen sind tückisch, sondern auch das Risiko von Wild-Unfällen steigt wieder. Rund 225.000 Kollisionen von großen Wildtieren mit Kraftfahrzeugen gibt es pro Jahr auf deutschen Straßen. Dabei können die Schäden am eigenen Fahrzeug beachtlich sein.

Mit rund 23 Prozent ist mehr als jede fünfte Person 2008 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Erwerbsleben ausgeschieden: Dies teilte am 21.9.2010 das Statistische Bundesamt mit. Dabei lag das durchschnittliche Alter derjenigen, die 2008 gesundheitsbedingt in den Ruhestand gingen, schon bei 55 Jahren. Für viele, insbesondere junge Erwachsene, mag dieser Altershorizont noch weit hin sein, aber eine Berufsunfähigkeit kann schneller eintreten als gedacht, beispielsweise, wenn eine unbekannte Allergie ausbricht oder ein Arbeits- und Freizeitunfall ein Ende der Berufstätigkeit erzwingt.

Zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten werden die neuen Bundesländer Opfer von starken Überschwemmungen. Alarmierend: In Deutschland sind 74 Prozent aller Haushalte gegen die finanziellen Folgen von Naturgefahren nicht richtig versichert. Denn um sich vor extremen Wetterereignissen wie Starkregen, Hochwasser und Überschwemmung zu schützen, benötigen Hausbesitzer und Mieter eine sogenannte Elementarschadenversicherung. Diese kann in die Gebäude- oder Hausratversicherung eingeschlossen werden und deckt auch Schäden von Erdrutschen, Lawinen, Starkregen, Erdsenkungen und sogar von Erdbeben ab.

In oberen Etagen sind Vorsichtsregeln nicht so streng

Offene Fenster und Balkontüren sind Einladungen für Diebe in diesen heißen Tagen. Von der Hausratversicherung ist dann oft kein Cent zu erwarten, denn die Verträge nehmen keine Rücksicht auf das Wetter. Zurzeit häufen sich die Anfragen, ob im Schwimmbad gestohlene Kleidung, Geldbörsen und Schlüssel versichert sind. Und bis zu täglich 1.500 Einbrüche werden an heißen Sommertagen in Deutschland registriert, von denen jedoch etliche nach Versicherungs-Definition einfache Diebstähle und damit unversichert sind.
 

Tipp: Vertragsumstellung auf neue Bedingungen fordern

Waldspaziergänge gelten als erholsam. Doch manchmal lauern dort auch Gefahren wie Zecken, die Bakterien und Viren übertragen können. Ihr Biss gilt neuerdings auch als Unfall, wenn der privaten Unfallversicherung die neuesten Bedingungen zugrunde liegen. Darauf macht der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) aufmerksam. Die Umstellung alter Verträge auf neuere Bedingungen erfolgt jedoch nicht automatisch. Man muss sie verlangen, wenn man finanziell besser geschützt sein will.

Vergleich zwischen Teil- und Vollkasko lohnt

Die Frühlingssonne lockt besonders Cabrio-Fahrer für Spritztouren ein. Vorher sollte jedoch die Versicherung kritisch geprüft werden. Da die meisten Cabrio-Fahrer bei 30-35 Prozent-Klassen eingestuft sind, lohnt die Vollkasko-Versicherung eher als die Teilkasko. Das Erstaunliche dabei ist, dass die Vollkasko häufig bei einem umfassenderen Schutz weniger kostet als eine Teilkasko-Versicherung.

Mit dem Frühling sind auch wieder die Tage der Motorradbastler gekommen. Nichts gegen Verschönerungen, aber das heimliche Schnellermachen kann mehr Geld kosten, als die Maschine wert ist, warnen die Versicherungskaufleute, denn durch Manipulationen erlischt die Betriebserlaubnis. Die Versicherung kann sich dann bis zu 5.000 Euro von der Schadenszahlung vom Verursacher zurückholen und die Entschädigung aus der Kaskoversicherung ganz streichen.

Schon über zwölf Millionen Bundesbürger bauen sich eine zusätzliche Altersversorgung auf und ‚riestern’. Für sie gibt es gute Nachrichten: Denn der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied am 10. September 2009, dass alle Riester-Sparer ihre spätere Altersversorgung auch im Ausland beziehen können, ohne die staatlichen Zulagen zurückzahlen zu müssen. Dies war bislang nicht möglich. Damit verstießen die in Deutschland geltenden Regelungen nach Auffassung des EuGH gegen geltende EU-Rechte, die die Freizügigkeit der Arbeitnehmer garantieren.

Um so schneller kommt auch Geld von der Versicherung - Bei Schäden an Autos am einfachsten

Warmes Sommerwetter bringt nicht nur Sonnenschein. Sommergewitter sind eine natürliche Folge aufsteigender, feuchtwarmer Luftmassen. Starkregen, Gewitterböen, Blitzeinschläge und Brände können dabei einige Schäden anrichten. Dann steht die Schadensregulierung durch die Versicherungen an. Die Versicherungskaufleute sind vorbereitet auf schnelle Geldbeschaffung für die Mitbürger. Bei Autos, die durch umgestürzte Bäume, herab gefallene Dachziegel oder durch Überflutung von Straßen beschädigt wurden, ist das relativ unproblematisch. Solche Fälle sind Teilkasko-Sturmschäden. Die Teilkaskoversicherung zahlt, zwar abzüglich vereinbarter Selbstbehalte, aber ohne Rabattrückstufung. Wichtig ist, dass der Schaden den betreuenden Versicherungsvermittlern zügig gemeldet wird. Dann können die Schäden zeitnah repariert werden.

Seit Anfang August 2008 teilt das Bundeszentralamt für Steuern jedem Bundesbürger schriftlich die persönliche Steueridentifikationsnummer (Steuer-ID) mit. Die neue Nummer ersetzt die bisher für die Einkommensteuer verwendete Steuernummer. Insgesamt erhalten 82 Millionen Bürger eine individuelle Steuer-ID, auch Säuglinge und Kleinkinder.

Selbständige Versicherungskaufleute sind Mittler zwischen Kunden und Unternehmen. Diese Schlüsselposition ist auf Dauer nur gewährleistet, wenn Versicherungsvermittler das Vertrauen rechtfertigen, das beide Seiten in sie setzen. BVK-Mitglieder verpflichten sich deshalb, strenge Berufsregeln einzuhalten.

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