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Tipp der Versicherungskaufleute: Lebenswichtiges gut absichern - Kleinkram unversichert lassen

In den nächsten Wochen werden wieder Gipfel gestürmt. Es ist Zeit für den aktiven Winterurlaub, der häufig auf Ski- und Snowboardpisten sowie auf Langlaufloipen verbracht wird. Dabei gehören leider Unfälle dazu. Dennoch verlangt der Wintersport kaum spezielle Versicherungsverträge.

Am wichtigsten ist die Privathaftpflichtversicherung. Sie ist zuständig, wenn der Urlauber einen Schaden anrichtet - auch auf der Rodelbahn und der Skipiste. Wenn dabei Personen schwer verletzt werden, können schnell fünf- bis sechsstellige Haftungssummen auflaufen.

Zusätzliche Urlaubsrisiken drohen meist nur bei eigenen Erkrankungen und Unfällen. Für das Ausland empfiehlt sich daher immer eine spezielle private Krankenversicherung. Sie kostet rund 20 Euro Jahresbeitrag für die Familie und springt u.a. beispielsweise ein, wenn aus dem Ausland ein kostenaufwändiger medizinischer Krankenrücktransport notwendig wird. Eine Unfallversicherung kommt für den eigenen Schaden auf, den man infolge eines Unfalls erlitten hat. Dann kann sie ein Krankenhaustagegeld oder Schmerzensgeld zahlen oder die Kosten wegen einer Invalidität tragen.

Wer dagegen zu Hause auf eine Rechtsschutz- oder die private Unfallversicherung verzichtet, der hat auch keinen vernünftigen Grund, extra für den Urlaub solche Verträge abzuschließen. Urlaubsversicherungen in Schmalspurform sind unseriös, wenn bei optisch niedrigem Beitrag zuviel für die Verwaltung draufgeht und die Entschädigung zu kurz kommt. Solche Vertragsbündel umfassen z.B. oft noch eine „Urlaubshaftpflicht“, die unnötigerweise mitbezahlt wird. Daher lieber die Hände davon lassen und im Zweifelsfall den betreuenden Versicherungskaufmann fragen.