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Coronavirus — Nützliche Informationen für das Krisenmanagement

Der BVK ist bestrebt, seine Mitglieder bei ihrem Krisenmanagement zu unterstützen. Die Ausnahmesituation wegen der Corona-Pandemie wird uns alle noch einige Wochen oder sogar Monate beschäftigen wird. Daher sind fortlaufend sachliche Informationen gefragt. Im Folgenden haben wir einige Aspekte aufgelistet und eine Auswahl an hilfreichen Links zusammengestellt.

  • Im Hinblick auf die eigene Arbeitskraft des selbständigen Versicherungsvermittlers, die schließlich auch betroffen sein kann, stellt sich bei einer Covid-19-Erkrankung die Frage nach einer eventuellen Absicherung über eine Krankentagegeldversicherung. Hier ist an die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung oder die private Krankentagegeld-Zusatzversicherung zu denken.
  • Wenn die Arbeitnehmer erkranken, erhalten diese zunächst Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen erhalten nach Ablauf der Entgeltfortzahlung durch ihren Arbeitgeber Krankengeld, wenn sie arbeitsunfähig sind. Bei Anwendung des Manteltarifvertrages für das Versicherungsvermittler-Gewerbe (BVK), ist dieser ergänzend zu berücksichtigen.
  • Sollte das Coronavirus den eigenen Geschäftsbetrieb unmöglich machen, weil vom zuständigen Gesundheitsamt offiziell Quarantäne angeordnet wurde, so gibt es auch für Selbständige Entschädigungsmaßnahmen, die greifen können.

November-Lockdown:

Am 28. Oktober 2020 haben Bundesregierung und Bundesländer weitreichende Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung beschlossen, um die Corona-Pandemie zu bekämpfen.

Es kommt zu einer zunächst einmonatigen Schließung genau bezeichneter Einrichtungen. Diese werden für den Umsatzausfall durch staatliche Finanzhilfen entschädigt.

Wichtig für Vermittlerbetriebe:

Nach dem Wortlaut der Vereinbarung vom 28. Oktober 2020

  • fallen Versicherungsagenturen nicht in den Katalog der aufgezählten Einrichtungen
  • somit gibt es keine Zwangsschließung und auch
  • keine Entschädigung

Vermittlerbetriebe sollten Anstrengungen zur Beantragung von Hilfsmittel, zumindest aus diesem Anlass vermeiden.

Ausnahme:

INDIREKT betroffene Unternehmen:
Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von der Schleißung betroffenen Unternehmen erzielen. Dazu zählen bei Erfüllung der Voraussetzungen ausdrücklich wohl auch Soloselbständige. Soloselbständige sollen bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein. Elektronische Antragstellung durch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie Auszahlung sollen ab ca. Ende November über die Überbrückungshilfe-Plattform möglich sein.

Gleichzeitig bleibt immer zu prüfen, ob andere Fördermöglichkeiten oder Anspruch auf Überbrückungshilfe II bestehen. Weitere Informationen finden Sie untenstehend und auf der Homepage der BVK-Dienstleistungs GmbH.

Informationen des BVK

Informationen der Bundesregierung & KfW

Arbeitsrecht und Arbeitsschutz:

Steuern: