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Coronavirus — Nützliche Informationen für das Krisenmanagement

Update: Regelungen zum Lockdown

Versicherungsvermittler zählen nach den bisher vorliegenden Informationen zu den erlaubten Dienstleistungen, sofern ein Mindestabstand von 1,5 m und die Umsetzung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden können. Hierzu zählt auch die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (FFP2, KN95, N95).

Unternehmen müssen Homeoffice und Corona Tests anbieten

Mit der ergänzten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sind Arbeitgeber verpflichtet, in ihren Betrieben allen Mitarbeitern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, regelmäßige Selbst- oder Schnelltests anzubieten, grundsätzlich mindestens 2-mal pro Woche.

(FAQs des BMAS)

Die Regelungen zum Homeoffice werden in das Infektionsschutzgesetz aufgenommen und parallel in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung gestrichen.  Arbeitgeber müssen Arbeitnehmern Homeoffice ermöglichen, wenn keine betriebsbedingten Gründe dagegenstehen. Neu ist dabei, dass es eine zusätzliche Verpflichtung für Arbeitnehmer geben wird, das Angebot von Homeoffice anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

Gründe können beispielsweise die Störung durch Dritte im Homeoffice sein oder ein fehlender adäquater Arbeitsplatz. Das Inkrafttreten der Erweiterung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist zeitgleich zum Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes ("Bundesnotbremse") der Bundesregierung am 24.04.2021 erfolgt.

Versicherungsvermittlung bleibt damit als Dienstleistung grundsätzlich auch weiterhin zulässig, sofern Mindestabstand, medizinische Maskenpflicht und Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Da weitergehende Maßnahmen der Länder z.B. durch Allgemeinverfügungen erlassen werden können, müssen Sie weiterhin unbedingt die für Ihr Bundesland und Kommune aktuell gültige Verordnung beachten!


Informationen der Bundesregierung & KfW

Informationen des BVK

  • Im Hinblick auf die eigene Arbeitskraft des selbständigen Versicherungsvermittlers, die schließlich auch betroffen sein kann, stellt sich bei einer Covid-19-Erkrankung die Frage nach einer eventuellen Absicherung über eine Krankentagegeldversicherung. Hier ist an die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung oder die private Krankentagegeld-Zusatzversicherung zu denken.
  • Wenn die Arbeitnehmer erkranken, erhalten diese zunächst Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen erhalten nach Ablauf der Entgeltfortzahlung durch ihren Arbeitgeber Krankengeld, wenn sie arbeitsunfähig sind. Bei Anwendung des Manteltarifvertrages für das Versicherungsvermittler-Gewerbe (BVK), ist dieser ergänzend zu berücksichtigen.
  • Sollte das Coronavirus den eigenen Geschäftsbetrieb unmöglich machen, weil vom zuständigen Gesundheitsamt offiziell Quarantäne angeordnet wurde, so gibt es auch für Selbständige Entschädigungsmaßnahmen, die greifen können.

Externe Links:

Arbeitsrecht und Arbeitsschutz:

Steuern: